In den letzten Tagen war bei Türkgücü München mehr abseits als auf dem Rasen los. Zuerst wurde der Aufsteiger am vergangenen Freitag nach drei positiven Tests in Quarantäne geschickt.
Doch nur zwei Tage später stellte sich fest, dass die Tests nicht korrekt waren. Somit durfte die Mannschaft wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren. Geschäftsführer Max Kothny kündigte aber an, dass man den Fall aufarbeiten wolle.
Zudem wurde im Streit um die DFB-Pokalteilnahme ein Urteil gegen den Verein gefällt. Die Münchner waren gerichtlich gegen die Entscheidung des Bayerischen Fußball-Verbandes vorgegangen, dass Schweinfurt als bayerischer Vertreter in der ersten Runde des DFB-Pokal gegen den FC Schalke spielen darf.
Auch hier äußerte Kothy seinen Unmut und sprach von einer „Fehlentscheidung“ eines „Micky-Maus-Gerichts.“
3. Liga Quoten
Nun müssen sich Coach Alexander Schmidt und seine Mannschaft wieder auf das Sportliche konzentrieren. Im letzten Pflichtspiel, dem 4:3 zu Hause gegen Mitaufsteiger Lübeck, hatten die Münchner zu ihrem spektakulären Offensivfußball zurückgefunden.
Zudem setzte der Verein auch nach dem Schließen des Transferfensters seine Einkauftour fort: Nach Mounir Bouziane hat Türkgücü nun einen weiteren vertragslosen Spieler verpflichtet.
Der 24-jährige Innenverteidiger Filip Kusic stand in der Vorsaison noch bei Erzgebirge Aue unter Vertrag und gehört nun zum Kader des Aufsteigers.
Gegen Ingolstadt fehlen die verletzten Alkan, Akkaynak und Barry. Top-Scorer Sararer hat schon seine fünfte Gelbe Karte kassiert und muss einmal aussetzen.