Seit drei Spielen hat Trainer Gino Lettieri das Sagen beim MSV Duisburg. Der Coach wurde nach der Pleite der Zebras bei Türkgücü München als Nachfolger von Torsten Lieberknecht verpflichtet.
Doch die Trendwende unter dem neuen Übungsleiter lässt noch auf sich warten. Aus drei Spielen gab es bisher nur zwei Punkte. Negativer Höhepunkt war sicher die 0:4-Heimpleite am vergangenen Freitag gegen Aufsteiger Verl gewesen.
Im zweiten Spiel unter Coach Lettieri zeigte Duisburg eine blutleere Vorstellung. Während man Tugenden wie Leidenschaft und Spielwitz schmerzlich vermisste, lieferte der MSV jede Menge Fehler und Fehlpässe.
Sportdirektor Ivo Grlic gab zu, dass bei der Kaderzusammenstellung Fehler gemacht worden seien und man durchaus die Qualität der Mannschaft in Frage stellen dürfe.
3. Liga Quoten
Am Dienstag beim 2:2 in Mannheim zeigte die Mannschaft dann aber immerhin erste Fortschritte. Der Coach war nach dem Spiel mit der Leistung richtig zufrieden. Nach dem frühen Rückstand hätten die Spieler eine Reaktion gezeigt.
Zudem stimmte dieses Mal der kämpferische Einsatz. Jeder habe alles in die Waagschale geworfen. Der neue Coach hatte die Startelf gleich auf fünf Positionen verändert.
Diesen Auftritt müsse man aber nun Woche für Woche, Spiel für Spiel weiterhin bestätigen. Lettieri fordert noch Geduld. Die Basisarbeit mit dem Team habe gerade erst begonnen.
Gegen Dynamo soll der nächste Schritt erfolgen. Vor allem der Ballbesitz muss noch besser werden. Gegen Dresden fehlen aber die verletzten Bitter, Schmidt, Mickels, Pepic, Hettwer und Sabanci.