Nach drei Spielen ohne Sieg stand für den Halleschen FC am Samstag das Landesderby gegen den 1. FC Magdeburg an. Schon das erste Derby in der Hinrunde hatten die Rot-Weißen mit 2:0 gewonnen.
Obwohl der HFC lange Zeit, vor allem in der zweiten Halbzeit, überlegen gewesen war und große Chancen gehabt hatte, sah es nach einem torlosen Remis zwischen den beiden Vereinen aus Sachsen-Anhalt aus.
Doch dann traf Halle-Stürmer Terrence Boyd in der dritten Minute der Nachspielzeit mit seinem zehnten Saisontreffer zum 1:0-Sieg. Für den Angreifer war es das erste Tor seit Anfang Dezember.
Boyd war nach seiner langen Torflaute von Coach Florian Schnorrenberg auf besondere Art und Weise motiviert worden. Der hatte seinen Spieler vor der Partie damit aufgezogen, dass er doch gegen Magdeburg sowieso nicht treffen werde.
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Dieser Griff in die psychologische Trickkiste ging am Ende auf. Die Hausherren zeigten eine couragierte Leistung, ließen aber zu viele gute Chancen liegen. In diesem Spiel hatte der HFC mehr Torchancen als in den bisherigen drei Partien des Jahres.
Somit hat Halle mit dem Dreier gegen den FCM einen wichtigen Befreiungsschlag gelandet. Zudem war es der erste Punktspielheimsieg gegen den FCM seit 2012. Mit Blick auf den Klassenerhalt muss sich der Verein in diesem Jahr wohl keine Sorgen mehr machen.
Ob sogar noch mehr für Halle drin ist, ist aber fraglich? Nach Siegesserien oder Überraschungserfolgen folgten in dieser Saison immer wieder Rückschläge. Sorgen macht zudem die Abwehr. 31 Gegentore werden in der 3. Liga aktuell nur von drei Teams überboten.
Im Audi-Sportpark fehlen die verletzten Müller, Schilk und Syhre.