Der Weltranglisten-Erste ist in Roland Garros noch ohne Satzverlust und hat in seinen bisherigen vier Matches in Paris gegen Hubert Hurkacz, Henri Laaksonen, Salvatore Caruso und Jan-Lennard Struff lediglich 31 Games in 12 Sätzen abgegeben – ein Schnitt von rund 2,6 Games pro Satz.
Nach diesen vier Siegen steht Djokovic zum zehnten Mal in Folge (!) im Viertelfinale der French Open.
Die Wettanbieter rechnen jedoch nicht damit, dass für den „Djoker“ in der Runde der letzten Acht Schluss sein dürfte. Der Serbe ist nämlich in bestechender Form.
Zum Auftakt der Sandplatz-Saison in Monte Carlo schied der Weltranglisten-Ersten zwar bereits im Viertelfinale nach einer Niederlage gegen Daniil Medvedev (3:6, 6:4, 2:6) aus, daraufhin erreichte Djokovic aber in Madrid und Rom das Finale.
In Spanien zog der Serbe nach Siegen gegen Taylor Fritz, Jeremy Chardy, Marin Cilic (w.o.) und Dominic Thiem ins Endspiel ein, in welchem er Stefanos Tsitsipas mit 6:3 und 6:4 schlug und damit im gesamten Turnier ohne Satzverlust blieb.
Nicht ganz so souverän lief es für den „Djoker“ jedoch in Italien.
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Zwar gewann die Nummer 1 der Welt die ersten beiden Matches gegen Philipp Kohlschreiber (6:3 und 6:0) und Denis Shapovalov (6:1 und 6:3) nahezu in Rekordzeit, gegen Juan Martin Del Potro und Diego Schwartzmann tat sich Novak Djokovic aber deutlich schwerer.
Gegen beide Argentinier gab der Serbe je einen Satz ab, kämpfte sich aber nach spannenden Matches ins Finale, wo er Sandplatzkönig Rafael Nadal mit 0:6, 6:4 und 1:6 klar unterlag.
Damit sich der Serbe für diese Niederlage revanchieren kann, muss der „Djoker“ das Viertelfinalspiel gegen Zverev gewinnen. Ein Aufeinandertreffen von Nadal und Djokovic wäre erst im Finale der French Open 2019 möglich.
Doch damit es zu einem solchen überhaupt kommt, muss Novak Djokovic erstmal Alexander Zverev schlagen. Dass dies keineswegs so einfach ist, zeigen die letzten Duelle.
French Open 2019 – Prognose & Wettquoten
Erst zwei Mal konnte der Weltranglisten-Erste gegen den Deutschen gewinnen. Da auch der 22-Jährige bislang zwei Siege gegen den Serben feierte, steht es im Head-to-Head sogar unentschieden.
Gleich mehrere Statistiken sprechen jedoch gegen einen Überraschungssieg des Deutschen. Eine davon sind die bisherigen Performances von Alexander Zverev bei Grand Slam-Turnieren.
Im Vorjahr erreichte der Weltranglisten-Fünfte erstmals überhaupt das Viertelfinale bei einem der vier größten Tennis-Turniere der Welt.
Es sollte zugleich sein bislang größter Erfolg bei einem Grand Slam-Turnier bleiben, denn seitdem war für den Deutschen bei den Australian Open, den French Open, in Wimbledon und den US Open stets in den ersten Runden Schluss.
Doch nicht nur aufgrund dessen ist es überraschend, dass Zverev in sein zweites Roland Garros-Viertelfinale in Folge einzog.