Trotz dieser Spezialisierung war aber natürlich nicht annähernd damit zu rechnen, dass es für Vondrousova bei den French Open auch nur in die Nähe des Finales geht:
Bei schon acht gezählten Grand-Slam-Anläufen kam die 19-Jährige schließlich nur in einem Fall über die ersten beiden Runden hinaus.
Reichte es bei den vorjährigen US Open erstmals für das Achtelfinale, hat die Tschechin nun in Roland Garros zweifelsohne DAS Turnier ihrer noch jungen Karriere erwischt.
Immerhin mogelte sich Vondrousova nicht nur irgendwie in das Endspiel vor – die sechs absolvierten Partien riss diese vielmehr ohne einen einzigen Satzverlust ab.
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Dabei kam es der nicht einmal gesetzten Außenseiterin aber natürlich auch zu Gute, dass es dank des heftigen Favoritensterbens nie gegen die ganz großen Namen zur Sache ging.
In der jüngeren Vergangenheit hat Vondrousova gleichwohl schon bewiesen, auch gegen die Elite nicht chancenlos zu sein.
Im laufenden Kalenderjahr schaltete die Tschechin unter anderem bereits zwei Mal Simona Halep aus (in Indian Wells und Rom).
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Eine sehr viel weniger erfreuliche Bilanz macht der Herausforderin hingegen vor dem Höhepunkt der French Open zu schaffen:
In beiden bisherigen Vergleichen mit Barty bekam Vondrousova jeweils ihre Grenzen aufgezeigt.
Nach einer noch recht engen Angelegenheit in Birmingham (2017: 5:7, 6:7) hatte die Australierin insbesondere beim vorjährigen Duell in Cincinnati einen deutlich besseren Tag erwischt (6:3, 7:5).
Auf dem sandigen Untergrund ist Vondrousova beim anstehenden Wiedersehen nun sicherlich dennoch ein ebenbürtiger Auftritt zuzutrauen – da dieser schon allein den gefürchteten Aufschlägen Bartys einen großen Teil des Schreckens nimmt.
Obendrein lassen die bisherigen Entwicklungen in Paris erahnen, dass die von den Buchmachern veröffentlichten Prognosen mit Vorsicht zu genießen sind.