Nachdem der Teenager im April in Bogota den ersten WTA-Triumph ihrer naturgemäß noch jungen Karriere realisierte, wird nun möglicherweise gleich ein Grand-Slam-Titel nachgereicht:
Bei ihren bisherigen Vorstellungen in Roland Garros präsentierte sich Anisimova schließlich in einer Verfassung, die eigentlich nur als sensationell bezeichnet werden kann.
Lediglich die Wettanbieter scheinen noch nicht so recht von einer bevorstehenden Krönung überzeugt.
Von den vier Halbfinalistinnen werden der US-Amerikanerin etwa von Bet365 mit einer Quote von 4,75 die aktuell schlechtesten Titelchancen eingeräumt.
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Die Skepsis dürfte nicht zuletzt den erschwerten Bedingungen in Paris geschuldet sein. So erweist sich der Terminplan auf der Zielgerade als geradezu unbarmherzig dicht gedrängt.
Dass es im Idealfall an drei aufeinanderfolgenden Tagen zur Sache geht, könnte für Anisimova im Vergleich zu den etwas erfahreneren Mitbewerberinnen in der Tat ein Nachteil sein.
Die sich mutmaßlich steigernde Nervosität muss hingegen sicherlich nicht gegen die 53. der Weltrangliste sprechen:
Derweil Anisimova bestimmt nicht zum letzten Mal ihrer am Anfang stehenden Karriere in einem Halbfinale reüssiert, dürfte die favorisierte Barty ungleich größeren Druck verspüren.
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Obwohl mit 23 Jahren gleichfalls nicht zum alten Eisen zählend, sieht sich die Australierin in eine gewiss nicht so schnell wiederkehrende Ausgangsposition versetzt.
Nachdem sämtliche ursprüngliche Favoritinnen von Bord gegangen sind, stellt Barty die einzig im Wettbewerb verbliebene Teilnehmerin, die sich aktuell in den Top 30 der Weltrangliste platziert.
Der erstmals gefeierte Einzug in das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers hat der eigentlichen Doppel-Spezialistin schon jetzt ein Allzeit-Karrierehoch beschert:
Bei der Veröffentlichung der um die French-Open-Resultate ergänzten Rangliste wird Barty dann mindestens auf dem vierten Platz geführt.