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Mick Schumacher Krise – Formel 1 Legende spricht ihm Mut zu

Aktualisiert Jul 1

Steffen Peters

Von Steffen Peters

Sportwetten-Experte

Mick Schumacher Krise Bild: Mick Schumacher steigt in Monaco aus seinem völlig zerlegten Haas. (© IMAGO / PanoramiC)

 
Nach seinem heftigen Crash in Monaco ist die Mick Schumacher Krise das vorherrschende Thema in der Formel 1. Denn der Sohn des siebenfachen Weltmeisters scheint einfach nicht in Schwung zu kommen.

Bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison zerstörte Schumacher sein Auto vollständig und sorgt damit nicht nur bei seinem Team Haas F1 für Stirnrunzeln und hohe Ausgaben in wirtschaftlich schweren Zeiten.

Im Gespräch mit den Wettfreunden sieht Formel 1 Legende Emerson Fittipaldi die Entwicklung von Mick Schumacher trotz der Probleme weiterhin positiv und spricht dem Deutschen Mut zu.

 

7 Facts zu Mick Schumacher

 

Schumacher bleibt überzeugt: „Saison ist noch lang“

 
Mit leichten Gliederschmerzen hievte sich Mick Schumacher am vergangenen Sonntag in Monte Carlo aus seinem Auto. In der schnellen Schwimmbadpassage verlor der 23-jährige die Kontrolle über sein Auto und krachte in die Streckenbegrenzung.

Bereits zum zweiten Mal nach dem Qualifying-Aus von Saudi-Arabien muss sein Haas-Team damit das Auto komplett neu aufbauen. Dennoch bleibt der Fahrer selbst positiv.

„Die Saison ist noch lang, das Blatt kann sich wenden und sehr schnell in dem Fall. Das habe ich schon früher gezeigt. Ich bin mir sicher, dass ich das auch dieses Jahr zeigen kann“, so Schumacher.

Auch Formel 1 Legende Emerson Fittipaldi ist sich sicher, dass der Deutsche die Wende schaffen wird. Er schätzt den Unfall realistisch ein:

„Mick Schumachers Crash war ein Renn-Crash. Er ist am Limit gefahren und hat das Heck des Autos wie viele andere an diesem Wochenende verloren. Das passiert.“

 

Fittipaldi zu Mick Schumacher: „Er hat sich dieses Jahr deutlich verbessert“

 
„Er war okay und es war ein Rennunfall“ betont der Brasilianer noch einmal, ehe er den Blick auf die bisherigen Saisonleistungen von Mick Schumacher wirft.

Und auch hier hat er im Vergleich zu vielen anderen einen deutlich positiveren Eindruck gewonnen: „Er ist sehr gut gefahren, sehr schnell. Dieses Jahr hat er sich deutlich verbessert.“

Trotz weniger erfolgreichen Rennen in den letzten Wochen – Teamkollege Kevin Magnussen fiel mit einem Problem an der Wasserpumpe aus – sieht Fittipaldi auch Haas weiter unter den positiven Überraschungen 2022.

„Ich denke, Haas bringt sehr starke Leistungen. Jetzt sind halt in Monaco beide Autos ausgefallen. Im Vergleich zum letzten Jahr sind sie auf einem ganz anderen Performance-Niveau. Sie werden daran anknüpfen.“

 

Formel 1 Weltmeister Quoten

 

Vergangenheit begründet Optimismus in der Mick Schumacher Krise

 
Tatsächlich begründet die Vergangenheit des noch immer jungen Fahrers den Optimismus, die Krise bald zu überwinden. Denn in den letzten Jahren kam er stets im zweiten Jahr richtig in einer neuen Rennserie an.

In der Formel 3 holte er im zweiten Jahr den Titel, in der Formel 2 war eben dies auch der Fall. Nun bestreitet er im 2021 hoffnungslos unterlegenen Haas sein zweites Jahr in der Königsklasse.

Doch während Mick Schumacher immer noch auf seine ersten F1 Punkte wartet, holte Rückkehrer Magnussen – freilich mit mehr Erfahrung gesegnet – bereits 15. Doch das Tempo stimmte zuletzt.

In Miami kollidierte er spät mit Freund und Mentor Sebastian Vettel, in Monaco ging ihm die Kontrolle verloren. Ebenfalls für Schumacher Junior spricht, dass er selbstkritisch mit sich umgeht und keine Verantwortung von sich weist.

 

Wie steht es um das Schumacher Selbstvertrauen?

 
Klar ist aber trotzdem, dass jeder Unfall am Selbstvertrauen eines jungen Fahrers nagt, der bislang noch keine guten Ergebnisse vorweisen kann. Mit dem ultimativen Ziel, wie Vater Michael eines Tages den Ferrari zu pilotieren, braucht es mehr Konstanz.

„Es ist nicht besonders zufriedenstellend, wieder einen schweren Unfall zu haben“, erklärte Teamchef Günther Steiner. „Wenn du immer nur Unfälle baust, hast du keine Karriere.“

Dies möchte er allerdings nicht als Ultimatum für Mick Schumacher verstanden wissen, sondern eher im Hinblick auf die Kritiker, die ihn darauf ansprachen, ob es angesichts der Budget-Grenzen bald Teamorders zum vorsichtigen Fahren gebe.

Im Verlauf der Saison 2022 wird man mit dem Deutschen sicherlich noch Geduld zeigen. Doch schaden würde es mit Sicherheit nicht, früher statt später die ersten Punkte der Karriere einzutüten.

Denn nur so gehört die Krise ein für allemal der Vergangenheit an.

 

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