Nach dem 11. Spieltag war die Welt beim Tottenham Hotspur FC noch in Ordnung. Die Spurs standen nach einem 2:0-Heimsieg gegen Arsenal zusammen mit Liverpool an der Spitze der Premier League-Tabelle.
Mit nur neun Gegentoren hatte die Mannschaft die beste Abwehr der Liga. Es schien so als würde die Zusammenarbeit des Vereins mit Coach Jose Mourinho endlich die erhofften Früchte tragen.
Vier Spieltage später ist die gute Stimmung wieder verflogen. Aus den letzten vier Partien holten die Lilywhites nur zwei Punkte. Nach dem Remis bei Crystal Palace reicht es am Sonntag bei den Wolves auch nur zu einem 1:1.
Dazwischen lagen zwei Pleiten, gegen Liverpool und Leicester. Bei den Wolverhampton Wanderers gingen die Gäste zwar gleich in der ersten Minute in Führung. Dann kam von den Londonern aber nicht mehr viel.
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Die Spurs spielten sehr defensiv und destruktiv, wofür sie vier Minuten vor dem Ende die Quittung bekamen. Erneut kassierte Tottenham einen Gegentreffer nach einem Standard und erneut in den Schlussminuten.
In den letzten 10 Minuten einer Partie gaben die Männer von Coach Mourinho schon neun Punkte aus der Hand, gegen Newcastle, West Ham, Crystal Palace, Liverpool und die Wolves. Das ist der Negativwert in der Premier League.
Das System von „The Special One“ mit einer stabilen Defensive und schnellen Gegenangriffen hat in Spielen gegen Manchester City und Arsenal funktioniert. Doch gegen Wolverhampton konnte die Abwehr einer langen Druckperiode nicht standhalten.
Zudem sind die Spurs zu wenig gefährlich, wenn der Gegner Kane und Son aus dem Spiel nimmt. Die Hausherren müssen ohne Japhet Tanganga und Giovani Lo Celso auskommen. Ob Gareth Bale es in den Kader schaffen kann, ist auch noch ziemlich unsicher.