Obwohl der Club mit mangelndem Erfolg gegen die Stagnation ankämpfte, wahrt man in der Toskana den Zweckoptimismus: Acht Punkte in fünf Serie A-Begegnungen und drei Clean Sheets stimmen zuversichtlich. Grund dafür ist auch ein gewisser Dusan Vlahovic, der die Hauptlast des Scorings auf sich genommen hat.
In sechs Partien traf Vlahovic fünf Mal, vier Mal sorgte er dafür, dass sein Team überhaupt anschreiben konnte und als er gegen Bologna nicht getroffen hat, ging das Spiel 0:0 aus. Napolis Effizienzprobleme hätten sie nur zu gern.
Ohne ihn verwelken die Lilien im Angriff völlig. Der zweite Scorer hinter dem 20-Jährigen ist Gaetano Castrovilli mit vier Treffern. Seit seinem Doppelpack Ende Oktober sammelt er statt Toren gelbe Karten (5), die schließlich dazu geführt haben, dass er beim erlösenden Sieg gegen Cagliari gelb-gesperrt war.
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Ansonsten müssen die Fiorentiner auf neapolitanische Missgeschicke hoffen, denn der historische Vergleich fällt schlecht für sie aus. Ab 2015 gab es zwischen den beiden elf Ligabegegnungen von denen sie nur zwei gewinnen konnten.
Wobei das letzte Aufeinandertreffen in Neapel stattfand und die violetten am Vesuv den Siegestanz tanzten. Auffällig ist: Seit Dezember 2016 hat sich der Ausgang der Partien nie zwei Mal in Folge wiederholt. In dieser Tradition wollen wir bleiben und sehen am Sonntag von einem Auswärtssieg Fiorentinas ab.
Die Mentalität der „Partenopei“ scheint je nach Tagesverfassung zu wechseln, aber La Viola muss den positiven Trend, von dem kürzlich die Rede war, erst bestätigen. Vlahovic mag für eine Weile der Retter in der Not sein, er alleine jedoch wird er alleine die miserable Torausbeute in der Fremde (9 Tore, viertschlechtester Wert) nicht verbessern können.