Mit der zweiten Platz in der Gruppe G hat sich die Nationalmannschaft von Österreich zum zweiten Mal in Folge nach 2016 für eine EM-Endrunde qualifiziert. Insgesamt ist es die dritte EURO-Teilnahme.
2008 war man erstmals als einer von zwei Gastgebern automatisch bei einer Europameisterschaft dabei. In der ersten Nations League-Ausgabe wurden die Österreicher Zweiter in der Gruppe B3.
In der Nations League 2020/21 wollen die Österreicher nun den Gruppensieg schaffen und damit in die Liga A aufsteigen. Hier kommt es wohl am kommenden Mittwoch in Wien zum Endspiel um den Gruppensieg gegen Norwegen.
Als Sieger der Gruppe B1 dürfte die ÖFB-Auswahl auch in den Play-offs für die Teilnahme an der WM 2022 ran, wenn man die Qualifikation nicht auf dem regulären Weg schafft.
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Zuvor steht noch das Testspiel am Mittwochabend gegen Luxemburg an. David Alaba vom FC Bayern wird im Testspiel geschont. Unklar ist auch, ob die ÖFB-Auswahl komplett auf die Spieler von RB Salzburg verzichten muss.
Beim Meister waren am Montag sechs Spieler positiv getestet worden. Wieder stehen auch zahlreiche Bundesliga-Legionäre im Aufgebot von Coach Foda.
Dazu gehören Pervan, Schlager (beide Wolfsburg), Baumgartlinger, Dragovic (beide Bayer), Hinteregger, Ilsanker (beide Frankfurt), Lainer, Lazaro (beide Gladbach), Lienhart (SCF), Trimmel (Union), Baumgartner, Grillitsch (beide TSG), Onisiwo (Mainz), Schöpf (S04), Gregoritsch (Augsburg) und Kalajdzic (VfB).
Obwohl die „Burschen“ zuletzt drei Länderspiele in Folge gewonnen hatten, fiel die öffentliche Resonanz wegen der pragmatisch wirkenden Spielweise zurückhaltend aus. Für Alaba sei die Tatsache, dass man auch nach wenig berauschenden Auftritten als Sieger vom Platz gehe, aber eine neue Qualität.