In der vergangenen Challenge-League-Saison war der SC Kriens eine der Überraschungsmannschaften. Der Verein aus dem Kanton Luzern landete auf einem guten fünften Tabellenplatz, nur zehn Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz.
Nach dieser tollen Spielzeit waren die Erwartungen im Umfeld gestiegen. Doch der Kader musste einen großen Substanzverlust hinnehmen. So geht es dieses Jahr für die Grün-Weißen nur noch um den Liga-Verbleib.
Am Tabellende geht es sehr eng zu. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur zwei Zähler. Erst sechs Saisonsiege stehen zu Buche. Die Verantwortlichen halten aber trotzdem weiter an Coach Bruno Berner fest, der die Mannschaft in der Saison 2017/18 übernommen hatte.
Der Trainer hatte den SCK nach sechsjähriger Abwesenheit gleich in seinem ersten Jahr zurück in die Challenge League geführt. Am Freitag stand für die Krienser das Kellerduell auswärts beim Tabellenletzten Chiasso an.
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Dabei ging es für die Gäste vor allem darum, das Schlusslicht auf Distanz zu halten. Kriens setzte im Kellerduell über die gesamte Spielzeit auf eine kompakte Defensive und eine konsequente Zweikampfführung.
Diese defensive Ausrichtung ging aber zu Lasten der Ofensive. Am Ende holten die Innerschweizer ein 0:0 und konnten mit dem einen Punkt durchaus leben. Nun steht das Pokal-Viertelfinale an.
Dabei hat der Zweitligist nichts zu verlieren. Die volle Konzentration wird aber sicher weiterhin der Meisterschaft und dem Ligaerhalt gelten. Der größte Erfolg im Pokal stammt aus der Saison 2009/10.
Hier zog der Sportclub ins Halbfinale des Wettbewerbs ein, verlor dort aber knapp mit 0:1 gegen Basel. Tugenden wie Disziplin, Fleiss und Willenskraft wird der Außenseiter auch gegen Genf in den Ring werfen. Luan, Yesilcayir, Kukeli und Aliu fehlen verletzt.