In Huddersfield denkt man sicher noch gern an die Zeit ab der Saison 2016/17 zurück. Damals hatte es der Verein unter Trainer David Wagner über die Play-offs erstmals in die Premier League geschafft.
Im ersten Erstliga-Jahr hatten die Terriers unter dem deutschen Coach dann sensationell die Klasse gehalten. Doch das zweite Jahr war wie bei so vielen anderen Vereinen auch für den AFC das schwerste.
In der Spielzeit 2018/19 holte der Verein in 38 PL-Partien nur 16 Punkte und stieg als klares Schlusslicht der Tabelle mit 20 Punkte Rückstand aufs rettende Ufer wieder ab.
Von dem Ruhm der alten Zeiten ist in der Stadt in West Yorkshire nicht mehr viel übrig. David Wagner war noch im Januar 2019 von seinem Amt zurückgetreten. Seitdem hat der Verein die Erfolgsspur nicht wiedergefunden.
Aktuelle Tipps im Überblick
Das erste Jahr zurück in der Championship beendete man gerade mal drei Zähler vor dem ersten Abstiegsrang. Auch auf dem Trainerstuhl gab es eine große Fluktuation.
Seit dem Sommer hat der Spanier Carlos Corberán das Sagen. Er ist schon der sechste Cheftrainer seit der erfolgreichen Ära unter David Wagner. Doch auch mit ihm läuft es nicht wirklich besser.
Erneut steht der Abstiegskampf auf dem Programm. Von den letzten 13 Pflichtspielen konnte man nur eines gewinnen. Große Probleme macht die Abwehr. 51 Gegentore werden nur von Schlusslicht Wycombe überboten (53).
Der Druck auf die Verantwortlichen und den Coach wird immer größer. Auch die Fans machen ihrem Unmut immer mehr Luft. Nach einem ganz schwachen 0:3 am Samstag bei Preston North End konnte Huddersfield am Dienstag daheim immerhin 1:1 gegen Birmingham, die aber auch nur auf Platz 21 stehen, spielen.