Unter Chefcoach Philippe Clement war der KRC Genk in der Spielzeit 2018/19 Meister in Belgien geworden. Danach verließ der Erfolgstrainer der Verein aber und führte den Club Brügge zu zwei Liga-Titeln in Folge.
Der „Koninklijk Racing Club“ tat sich nach Clement mit der Besetzung der Trainerbank sehr schwer. Nachfolger wie Felice Mazzu, Hannes Wolf oder Jess Thorup durften nur einige Monate bleiben.
Erst mit dem Niederländer John van den Brom kam im November 2020 der Erfolg zurück. Der Coach, der in der Eredivisie fast fünf Jahre den AZ Alkmaar betreut hatte, führte die Blauw-Wit zum Vizemeister-Titel und zum Pokalsieg.
Vor der Saison konnte KRC seine wichtigsten Spieler zusammenhalten. Zudem wurde der Kader mit Neuzugängen wie Mike Trésor Ndayishimiye (Willem II), Mujaid Sadick (Deportivo La Coruna), Simen Jukleröd (Royal Antwerpen) oder Carel Eiting (Ajax) verstärkt.
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Nach einer guten Vorbereitung ohne Niederlage musste man im Supercup Meister Brügge den Vortritt lassen. Kurz vor dem Seitenwechsel war Genk in Führung gegangen, lag dann aber bis zur 50. Minute mit 1:3 hinten.
Mehr als den Treffer zum 2:3-Endstand in der dritten Minute der Nachspielzeit schaffte die Mannschaft von Coach van den Brom nicht mehr. Auch der Auftakt am Freitag in die neue Liga-Saison verlief nicht optimal.
Mit dem Treffer von Bongonda in der zweiten Minute der Nachspielzeit nahm Racing doch noch einen Punkt bei Standard Lüttich mit. Einige Spieler wie Paul Onuachu können bisher noch nicht an ihre Form der Vorsaison anknüpfen.
Hinzu kommt, dass der KRC auch einige Nationalspieler im Kader hat, die erst spät in die Saisonvorbereitung eingestiegen sind. Zudem stehen bei Ab- und Neuzugängen noch Transfers aus.