In der vergangenen Saison sorgte der FC Famalicao als Aufsteiger für Furore. Nach einer Abwesenheit von 25 Jahren war der Verein aus Vila Nova de Famalicao in die höchste portugiesische Spielklasse zurückgekehrt.
Vom 4. bis zum 7. Spieltag grüßte Fama sogar von der Tabellenspitze. Seit 1952 war in Portugal kein Aufsteiger mehr so gut gestartet. Dabei hatte der Verein im Vorjahr einen großen Umbruch vorangetrieben.
Vom Aufstiegskader blieb dabei nicht mehr viel übrig. Mit Joao Pedro Sousa war auch ein neuer Coach zu den „Famalicenses“ gekommen. Hinter den Kulissen zieht der israelische Milliardär Idan Ofer als Haupteigentümer die Fäden.
Am Ende schaffte es Vila Nova trotz des kleinen 8,5-Millionen-Euro-Budgets auf einen tollen sechsten Platz und verpasste den Europapokal in der Endabrechnung nur um einen Punkt.
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Für einen frechen, überraschenden und mutigen Aufsteiger ist das zweite Jahr aber oft das schwerste, so auch für Famalicao. Im Kader gab es wieder ein recht großes Kommen und Gehen. Viel Geld wurde dieses Mal aber nicht in die Hand genommen.
Vom Marktwert gehört der FCF in dieser Saison trotzdem zu den Top 6 der Liga. Dieses Standing kann Fama aber bisher nicht bestätigen: Auch Auftakt des Jahres 2021 kassierte Fama eine 0:1 Niederlage bei Tondela.
Damit wartet der Verein seit sechs Pflichtspielen auf einen Sieg und schwebt in großer Abstiegsgefahr. Bisher reichte es nur zu zwei Saisonsiegen. Mit 20 Gegentoren hat man die schwächste Abwehr der Liga
Auf dem Transfermarkt wurden die Verantwortlichen tätig und liehen Linksverteidiger Ruben Vinaigre bis zum Rest der Saison von den Wolverhampton Wanderers aus. Verletzungsbedingt fehlen am Freitag Calvin Verdonk und Marcello Trotta.