Im August traf Atletico letztmals in der Champions League auf einen deutschen Gegner und bekam beim 1:2 im Viertelfinale von Leipzig taktisch die Grenzen aufgezeigt.
Am Mittwochabend mussten die Colchoneros im ersten Gruppenspiel der neuen Königsklassen-Saison beim Titelverteidiger Bayern München ran. Anstatt im 4-4-2 schickte Coach Diego Simeone seine Mannschaft im 5-4-1 auf das Feld.
Gegen die Elf von Coach Hansi Flick hatten die Rojiblancos wieder auf ihre bewährten Tugenden wie eine gute Defensiv-Organisation, eine kompromisslose Zweikampfstärke sowie eine hohe Laufbereitschaft gesetzt.
Doch gegen den formstarken FCB war dies am Ende deutlich zu wenig. Zudem vergaben die Angreifer Yannick Carrasco und Luis Suarez die guten Torchancen. So kassierten die Gäste eine klare und verdiente 0:4-Pleite.
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Nun steht wieder der Ligaalltag an. Hier sind die Madrilenen immerhin saisonübergreifend seit 20 Spielen ungeschlagen. Seit der letzten Meisterschaft in der Saison 2013/14 war Atletico am Saisonende immer auf zweite und dritte Plätze abonniert.
Auch in dieser Saison will man bis zum Ende im Titelrennen mitmischen. Der Start in die neue Spielzeit verlief mit einem 6:1 zu Hause gegen Granada auch vielversprechend.
Nullnummern gegen Aufsteiger Huesca und Villarreal ließen dann aber Zweifel aufkommen, ob die Colchoneros in diesem Jahr wirklich um den Titel in der Liga mitspielen können.
Beim wenig überzeugenden 2:0-Sieg in Vigo standen die „Oldies“ Diego Costa und Luis Suarez erstmals gemeinsam in der Startelf. Sie sollen den 20-jährigen Joao Felix „anleiten“. Aktuell fehlt Costa aber erst einmal wieder verletzungsbedingt.