Am Samstag empfing der SC Paderborn den SV Sandhausen, bei dem Interimstrainer Gerhard Kleppinger sein Debüt feierte. Gegen engagierte und mutige Gäste gerieten die Hausherren früh in Rückstand.
Doch der aktuelle Erstliga-Absteiger kam nach und nach besser ins Spiel und drehte die Partie. So konnten die Ost-Westfalen erstmals in dieser Saison einen Rückstand noch in einen Sieg drehen.
Selbst SCP-Coach Steffen Baumgart sprach am Ende nicht von einem verdienten Sieg. Gerade was die „Abgezocktheit“ angehe, habe seine Mannschaft noch viel zu lernen.
Ein Riesen-Kompliment gab es aber für die Einstellung. In den vorigen Wochen hatten die Paderborner oft gute Leistungen gezeigt, hatten aber vor der Partie gegen den SVS vier Pflichtspiele lang keinen Sieg feiern können.
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Am Samstag trug noch eine Systemumstellung zum Erfolg bei. Baumgart brachte zum zweiten Durchgang Sebastian Vasiliadis für den gelb-rot-gefährdeten Svante Ingelsson und stellte dabei auf eine Doppelsechs um.
Damit zeigte sich die Mannschaft deutlich stabiler. Dieses System könnte auch gegen Heidenheim zum Einsatz kommen. Mit 30 Punkten aus 21 Spielen liegt der Verein voll auf Kurs.
Als primäres Saisonziel hatten die Verantwortlichen den vorzeitigen Klassenerhalt ausgerufen. Dieser rückt immer näher. Verzichten müssen die Hausherren am Dienstag nur auf Ingelsson, der nach seiner fünften Gelben Karte einmal pausieren muss.
Rechtsaußen Kai Pröger, der nach seiner Einwechslung gute Szenen hatte, darf auf die Startelf hoffen. Auch Christopher Antwi-Adjei, der gegen Sandhausen endlich sein erstes Saisontor erzielte, dürfte gesetzt sein.