Der FC St. Pauli befindet sich im freien Fall. Erst ein Sieg nach 15 Spieltagen sowie 13 Partien in Folge ohne einen Dreier sind wahre Horror-Statistiken. Doch die Kiezkicker vermeiden Aktionismus.
Coach Timo Schultz, der die Mannschaft erst im Juli 2020 übernommen hatte, soll nicht schon wieder ausgetauscht werden. Sportchef Andreas Bornemann setzt dagegen vorwiegend auf Leihspieler, die für mehr Qualität im Kader sorgen sollen.
Doch bisher sind nur leichte Fortschritte erkennbar. Als solch ein Mutmacher verbuchte man in Hamburg das 1:1 am Samstag gegen die bisher so formstarke KSV Holstein.
Hier deuteten Keeper Dejan Stojanovic und Torschütze Omar Marmoush wirklich ein gewisses Potenzial an. Neu dazu kommt nun der Sechser Eric Smith (KAA Gent), der das defensive Mittelfeld stabilisieren soll.
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Fraglich bleibt jedoch, warum die Verantwortlichen nicht schon im Sommer versucht haben, die offensichtlichen Schwachstellen auszubessern? Zudem sind Leihspieler nur sehr kurzfristige Lösungen.
Der Trainer bekommt durch ständige Personalrochaden bisher noch keine Konstanz und Stabilität in die Mannschaft. Doch Schultz ist guter Dinge, dass die Mannschaft in dieser Form in den nächsten Wochen weitere Schritte gehen und Stabilität gewinnen werde.
Zum Glück steht den Hamburgern auch wieder Guido Burgstaller zur Verfügung. Der Stürmer war verletzungsbedingt lange schmerzlich vermisst worden. Die bisherigen Stammspieler erfahren zudem die Konsequenzen der bisherigen Leistungen.
So wurde Anfang der Woche Torhüter Robin Himmelmann aus sportlichen Gründen aussortiert. Der Keeper wird nach der Verpflichtung von Dejan Stojanovic nicht mehr gebraucht.