Der SV Darmstadt ging mit einem bitteren 0:4-Heimdebakel gegen Paderborn in die Länderspielpause. Schon zur Pause hatten die Hausherren mit 0:3 zurückgelegen. Für Lilien-Coach Markus Anfang war das sogar das schlechteste Spiel, das er je als Zweitligatrainer betreut hatte.
Ohne jegliche Ballsicherheit waren die Hessen am Ende mit dem Ergebnis sogar noch gut bedient. Die Mannschaft zeigte eine hohe Anfälligkeit bei Standardsituationen, individuelle Fehler im Aufbauspiel und große Lücken in der Hintermannschaft.
So kassierten die Hessen in sieben Ligaspielen schon 15 Gegentore. Hier hat nur das Schlusslicht Würzburg (18) noch mehr Gegentreffer hinnehmen müssen. Die Offensive, die immerhin bei 12 Treffern steht, kann die Abwehrfehler aber nicht immer ausreichend kompensieren.
Somit verlor der SVD das erste Ligaspiel seit dem 2:3 in Sandhausen zum Saisonauftakt. Im heimischen Böllenfalltor-Stadium war es sogar die erste Pleite seit dem 1. Dezember 2019.
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Wenig überraschend spielen die Lilien unter dem neuen Coach Anfang, getreu dessen Philosophie, einen aktiven und attraktiven Fußball. Doch diese offensive Spielweise geht bisher zu Lasten der Defensive.
Vor allem mit der auf flache und kurze Pässe ausgelegte Spieleröffnung haben die Spieler noch so ihre Probleme. In der Pause traf die Mannschaft in einem Testspiel in Würzburg auf Ligakonkurrent Jahn Regensburg.
Diese Partie, in der natürlich auf beiden Seiten viele Spieler aus der zweiten Reihe randurften, endete mit einem 3:3. Darmstadt hatte hier schon mit 3:1 geführt.
Gegen Aue fehlen der gesperrte Rapp sowie die verletzten Holland und Wittek.