Mit gerade einmal fünf Siegen in 43 Spielen ist der nordirische Coleraine FC international noch ein recht unbeschriebenes Blatt. Nur in drei Spielzeiten konnten die „Bannsiders“ eine Qualifikationsrunde erfolgreich überstehen.
Erstmals glückte das im Messestädte-Pokal der Saison 1970/71 gegen den schottischen Verein Kilmarnock. Das zweite Mal erreichte der CFC die nächste Runde im Intertoto-Cup der Spielzeit 2002.
Hier gab es ein klares Weiterkommen gegen UE Sant Julia aus Andorra. In der vergangenen Saison überstand Coleraine sogar zwei Runden. In der Europa League schaltete man in der Vorqualifikation zunächst den SP La Fiorita aus San Marino aus.
Danach hatte man im Elfmeterschießen gegen den NK Maribor das bessere Ende auf seiner Seite. In der zweiten Runde entschied Motherwell aus Schottland aber den Penalty-Shootout für sich.
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Im Hinspiel der diesjährigen ersten Runde in Sarajevo schlugen sich die Nordiren recht wacker und gingen früh in Führung. Durch zwei Strafstöße konnten Velez Mostar das Spiel aber noch drehen und gewinnen.
Ab der 65. Minute mussten die Gäste zudem noch in Unterzahl spielen. Coach Oran Kearney war mit der Einstellung und der Kondition seiner Mannschaft, vor allem nach dem Platzverweis, hoch zufrieden.
So dürfen die „Stripes“ noch auf die nächste Runde hoffen. In der heimischen Liga konnte der Verein erst einmal den Titel holen (1973/74). Mit drei Vizemeisterschaften in den letzten vier Jahren war Coleraine aber der Hauptwidersacher von Serienmeister Linfield.
In der vergangenen Saison waren die Bannsiders zudem das beste Auswärtsteam der Liga. Hinzu kommen sechs Pokalsiege in der Vereinsgeschichte, der letzte davon in der Spielzeit 2017/18.