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Marvin Ducksch privat: Gehalt, Freundin, Auto, Bruder & BVB

Aktualisiert Apr 14

Steffen Peters

Von Steffen Peters

Sportwetten-Experte

Marvin Ducksch privatBild: Marvin Ducksch spielt mit Werder um den Bundesliga Aufstieg. Doch wie tickt der Stürmer privat? (© IMAGO / Team 2)

 

Marvin Ducksch privat im Porträt: So tickt der Werder-Star!

 
Kurz vor Ende der Transferperiode wechselte Marvin Ducksch im Sommer 2021 von Hannover 96 zu Werder Bremen. Seitdem blickt er nicht mehr zurück und trifft ein Tor nach dem anderen.

Doch bis er Werder einmal im Kampf um den Bundesliga Aufstieg helfen konnte, musste er einen weiten Weg zurücklegen, der einst beim BVB begann. Auch privat war es eine lange Reise für Marvin Ducksch.

Im Porträt stellen wir einen der besten Zweitliga-Stürmer vor, der nach wie vor von Großem träumt. Alles über seine Freundin und Familie, über Gehalt, bis hin zum geliebten Auto.

 

Duckschs BVB Anfänge bis zum Werder-Star

 
Was angesichts seiner letzten Stationen in Norddeutschland vielen gar nicht mehr klar ist, ist dass es sich bei Marvin Ducksch um einen waschechten Westfalen handelt. Am 7. März 1994 wurde der heute 28-jährige in Dortmund geboren.

Kein Wunder also, dass ihm die Farben Schwarz und Gelb von Beginn an im Blut lagen. Über BSV Fortuna Dortmund 58, wo er bis zum achten Lebensjahr spielte, landete er schließlich beim BVB.

Bei der Borussia durchlief Ducksch sämtliche Jugendmannschaften, ehe er 2013 schließlich seinen Traum erfüllte und die BVB-Profimannschaft verstärkte. Sechsmal durfte er 2013/14 in der Bundesliga Fußball spielen, unter anderem 90 Minuten gegen den 1. FC Nürnberg.

2014 sollte er schließlich etwas mehr Spielpraxis sammeln, als ihm der BVB bieten konnte, der erst im Vorjahr im Champions League Finale gegen die Bayern stand. So ließ sich der Mittelstürmer an den SC Paderborn ausleihen, die gerade aufgestiegen waren.

Dies klappte jedoch nur bedingt, da sich Ducksch gleich zweimal einen Mittelfußbruch zuzog und in der Rückrunde nur ein einziges Spiel absolvierte.

 

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Tuchel erschwert Ducksch Rückkehr zum BVB

 
Zurück beim BVB wollte Marvin Ducksch ein Jahr später an seine zuvor gute Entwicklung anknüpfen. Doch im Weg stand ihm dabei Thomas Tuchel, über den sich der Spieler später in einem Sport Bild Interview negativ äußerte.

„Keiner hat mit mir geredet. Ich hatte das Gefühl, keiner wollte mich haben“, beschrieb der Stürmer seine damalige Situation. Vor seinem Wechsel zu Paderborn sei hingegen Jürgen Klopp noch ein „großer Unterstützer gewesen.“

„Er hat mich oft zur Seite genommen und auf mich eingewirkt“, so Ducksch, der 2015/16 dann statt unter Tuchel mit der zweiten Mannschaft des BVB in der Regionalliga West brillierte (15 Tore & 12 Assists).

Die Situation zeigte ihm dennoch, dass es so nicht weitergehen konnte und entschied sich zum Wechsel. Über die Stationen FC St. Pauli, Holstein Kiel, Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 und schließlich Werder Bremen etablierte er sich als zuverlässiger Stürmer der 2. Bundesliga.

 

Nicht nur Trainer Schuld an fehlendem BVB-Durchbruch

 
Marvin Ducksch macht letztlich drei Gründe dafür verantwortlich, dass er nicht schon bei seinem Jugendklub aus Dortmund den Durchbruch im Profifußball schaffte. Zum einen warfen ihn immer wieder Verletzungen zurück.

Dazu kommt die oben beschriebene Situation rund um Trainer Thomas Tuchel, der mit dem jungen Nachwuchsstürmer nur wenig anzufangen wusste.

Als dritten Grund stellt er bei sich selbst mangelnde Professionalität fest: „Ich habe mich nicht professionell genug verhalten. Ich habe sehr viel Fast Food gegessen, Cola getrunken und bin gern auch mal feiern gegangen.“

Mittlerweile weiß er: „Als professioneller Fußballer musst du auf deine Regeneration achten, genug schlafen und dich vernünftig ernähren.“

 

Quoten: Wer wird Zweitliga-Meister?

 

Marvin Ducksch Gehalt: So viel verdient der Werder Stürmer heute

 
2014 musste sich Marvin Ducksch noch mit einem Gehalt von 174.928 Euro pro Jahr in der 1. Bundesliga herumschlagen. Das hat sich mittlerweile – zum Glück für sein Bankkonto – deutlich geändert.

Denn heute verdient Ducksch dafür, dass er das Trikot von Werder Bremen in der 2. Bundesliga trägt, das gut 6,5-fache seines damaligen Einstiegsgehalts im Profifußball.

Bei einem wöchentlichen Gehalt von 22.040 Euro verdient Ducksch im Jahr 1.146.080 Euro. Damit verdoppelte sich sein Gehalt beim Wechsel von Hannover nach Bremen.

Der Ducksch Vertrag zu den aktuellen Bezügen läuft noch bis zum 30. Juni 2024. Bei anhaltend guten Leistungen dürfte Werder schon bald eine Verlängerung anstreben.

 

Ducksch Bruder Kevin: Schwierige Zeiten mit Anzeige & Gefängnis

 
Während es in manchen Fußballerfamilien auf den ersten, meist oberflächlichen Blick perfekt läuft, ist das in Familie Ducksch nicht wirklich der Fall.

Denn als Marvin Ducksch noch in der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund spielte, brachte er seinen eigenen Bruder Kevin ins Gefängnis. Der Grund dafür war Betrug seitens Kevin, der sich im Verlauf der Jahre mehrfach Marvins Identität zunutze machte.

Bekannt wurde ein Fall, bei dem sich Kevin Ducksch auf einer Dating-Plattform als Marvin ausgab und einer Studentin aus Hürth 8.000 Euro stahl.

„Ich wusste von seinen krummen Dingern und habe versucht, auf ihn einzureden. Aber er ist nicht zu stoppen, weil er ein Betrüger ist. Deswegen habe ich ihn angezeigt und ihn somit in den Knast gebracht“, so der Fußballprofi.

Drei Jahre verbrachte sein älterer Bruder letztlich im Gefängnis und bereut seitdem seine illegalen Machenschaften. An Weihnachten des Vorjahres habe sich Kevin bei ihm entschuldigt, womit die Sache für ihn gegessen sei.

Zwischenzeitlich hatte Marvin den Kontakt vollständig abgebrochen. Ebenfalls beim gemeinsamen Weihnachten mit der Familie dabei: Duckschs Schwester Melissa, die zwei Jahre jünger ist und Ernährungsassistentin in Dortmund ist.

 

Marvin Ducksch Freundin: Mit wem ist der Stürmer zusammen?

 
Aktuell ist nichts von einer Freundin von Marvin Ducksch bekannt. Allerdings pflegt der Fußballer nach wie vor ein gutes Verhältnis mit seiner Ex-Freundin, die weiterhin in Kiel lebt, wo Ducksch per Leihe 2017/18 spielte.

Gemeinsam mit ihr hat Ducksch ein zweijähriges Kind. Sein Sohn ließ ihn deutlich schneller als zuvor reifen, erklärt der Stürmer im Weser-Kurier:

„Als ich ihn das erste Mal in den Armen gehalten habe, war das Gefühl einfach unbeschreiblich. Also ehrlich: Ich kann es nicht beschreiben, weil es mit nichts vergleichbar ist. Es ist schöner als alles.“

Trotz des Alltags als Profifußballer versucht der Bremer Stürmer, sein Kind möglichst regelmäßig zu sehen: „Ich fahre so oft hoch, wie es geht und sehe ihn eigentlich jede Woche.“

 

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Marvin Ducksch Marktwert kontroverses Thema

 
Viele Diskussionen um Fußballer ranken sich bekanntlich um deren vermeintlichen Wert. Auch bei Ducksch ist der Marktwert bei Transfermarkt stets ein großes Thema.

Denn viele Experten schätzen ihn schwächer ein, als er bei Werder wirklich spielt. Einst als Chancentod verschrien, gehört er mittlerweile wie Simon Terodde zu den zuverlässigsten Torjägern der Liga und ist immer wieder beim Jubel zu sehen.

Das macht sich im Ducksch Marktwert bemerkbar, der seit März 2022 bei 4,0 Millionen Euro liegt – und damit höher als jemals zuvor in seiner Profikarriere.

Den zuvor höchsten Marktwert hatte er im Juni 2018 noch in Diensten von Holstein Kiel erreicht. Damals ermittelten die langjährigen Nutzer der Plattform einen Wert von 3,0 Millionen Euro, der im Anschluss in Düsseldorf und Hannover wieder sank.

 

Ducksch Auto: Mehr Ärger durch geklauten G

 
Zu guter Letzt noch ein Blick auf den fahrbaren Untersatz von Marvin Ducksch, sein Auto. 2020 hatte er sich einen weißen Mercedes G zugelegt, mit dem er jedoch von einem Tag auf den anderen nicht mehr zum Training kam.

Der Grund dafür: Ein Autodieb hatte sich mitten in der Nacht mit Gewalt Zugang zum Steuer verschafft, den Geländewagen aber im Anschluss nicht außer Land transportiert, sondern wenige Straßen weiter einen Unfall gebaut.

Der anschließende Polizei-Bericht spricht von „einer wilden Spritztour durch Hannovers Innenstadt“ und einem „vollständig zerstört“ aufgefunden Ducksch Auto. Der Schaden belief sich damals auf rund 200.000 Euro.

Der 32-jährige Mann wurde infolgedessen festgenommen, als er nach dem Crash dazu überging, in einem Hotel zu randalieren. Zuvor hatte er einen Notruf aufgrund des Unfalls abgesetzt.

In Bremen kam Ducksch wieder in einem weißen Mercedes vorgefahren, dieses Mal allerdings kein G. Hoffen wir, dass er ihn nahe der Weser sicherer parken kann.

 

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