Druck zu erzeugen, ist entscheidend, um die Offensive der Dolphins zu Fehlern zu zwingen. Es ist daher bedauerlich, dass sich die Commanders vor Kurzem ihrer beiden besten Pass-Rusher entledigt haben.
Die Abgänge von Montez Sweat und Chase Young haben die Gastgeber nämlich möglicherweise ihres besten Mittels beraubt, um Tua Tagovailoa zu weiteren Turnovers zu zwingen.
Washington hat indes bereits in den letzten drei Spielen gegen die Seahawks (26:29), Giants (19:31) und zuletzt auch Cowboys (10:45) feststellen müssen, welche Auswirkungen es hat, den gegnerischen Quarterback keinem starken Druck „mehr“ aussetzen zu können.
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Vor allem die 45 Punkte der Cowboys sind für jeden WAS-Fan schwer zu verdauen gewesen. Die eigene Defense erzielte gegen die Offensive der Texaner in den Kategorien Fumble, Interception und Sacks ausschließlich Nuller.
Das ist ein Armutszeugnis, und meine Einschätzung für Sonntag ist eindeutig: Wenn man Tua Tagovailoa und seinen Teamkollegen ähnlich viel Freiraum lässt wie Dak Prescott & Co in der Vorwoche, dann wissen die Dolphins, wie man einen Spielstand in die Höhe treibt.
Besonders, da alle hierfür notwendigen Elemente vorhanden sind! Mit neun Catches für 102 Yards und einem Touchdown wurde Tyreek Hill in der Week 12 nämlich der zweite Wide Receiver in der Geschichte der NFL, der noch vor Dezember in einer Saison mehr als 1.300 Receiving Yards und mehr als 10 Touchdowns verzeichnet hat.
Damit schloss er sich im Übrigen Torry Holt von den Rams an, der das gleiche Kunststück innerhalb von 12 Spielen im Jahr 2003 vollbrachte.