Bei einem Kadervergleich offenbaren die Japaner die größten Defizite. Am Brett fehlt ihnen ein starker, wuchtiger Center, der auch die nötige spielerische Qualität aufweist, um es mit den langen Recken der Deutschen aufzunehmen.
Der prominenteste Spieler der Asiaten, Rui Hachimura, hat derweil entschieden, die Weltmeisterschaft auszusetzen. Das allein wird den Underdog in seinen Möglichkeiten, das Spiel geordnet aufzubauen, massiv einschränken.
Der Gastgeber geht mit einem Kader an dem Start, der sich fast ausschließlich aus Spielern rekrutiert, die in der heimischen Liga unter Vertrag stehen. Eine Kadertiefe wie beim DBB-Team ist nicht vorhanden, sodass ich mit einem ziemlich einseitigen Spielverlauf rechne.
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Als noch Gavin Edwards bei den Japanern gespielt hat, konnte man immerhin einen stämmigen Center aufstellen. Doch seit dessen Rücktritt aus der Nationalmannschaft klafft auf dieser Position eine Lücke auf.
Wie hart die Asiaten zerfleddert werden können, wenn sie es mit einer Kombination aus flinken Forwards und einem dominanten Center zu tun bekommen, beweist derweil das letzte Testspiel gegen Slowenien, welches mit 68:103 klar verloren ging.
Von den Deutschen erwarte ich dagegen am Freitag ehrlichgesagt eine ähnlich dominante Vorstellung wie die von Luka Doncic & Co – und zwar sowohl aufgrund der Überlegenheit auf den besagten Schlüsselpositionen als auch wegen der letzten Auftritte des DBB selbst.