Seit dem zweiten Platz bei der WM 2018, dem größten Erfolg der Verbandsgeschichte, arbeitet Kroatien noch immer noch am Umbau der Nationalmannschaft. Viele wichtige Spieler waren nach dem Turnier in Russland zurückgetreten.
Andere Stammkräfte wie Luka Modric scheinen ihren Zenit überschritten zu haben und können nicht mehr konstant absolute Spitzenleistungen bringen. Wie holprig und schwierig dieser Weg sein kann, erlebte das Team in den letzten Jahren.
So tat sich der amtierende Vize-Weltmeister in der Qualifikation für die EM im kommenden Jahr in einer eigentlich einfachen Gruppe mit Gegnern wie Wales, Slowakei, Ungarn und Aserbaidschan überraschend schwer.
Zwischenzeitlich lagen die „Vatreni“ nur auf dem 3. Platz und mussten um die Teilnahme an der EURO 2021 bangen. Am Ende löste man aber doch das Ticket als standesgemäßer Gruppensieger.
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Auch die Nations League ist bisher nicht der Wettbewerb der Männer vom Balkan. Die Bilanz der ersten sechs Nations-League-Partien steht bei einem Sieg, einem Remis und vier Niederlagen.
Die Elf von Coach Zlatko Dalic bekam es hier mit England, Spanien, Frankreich und Portugal aber auch mit extrem schweren Gegnern zu tun. Am Mittwoch absolvierte Kroatien ein Testspiel in St. Gallen gegen die Auswahl der Schweiz.
Hier schickte der Nationaltrainer viele junge und weniger erfahrene Spieler aufs Feld. Erst nach einem Rückstand fanden die Kroaten ins Spiel, wurden zielstrebiger und siegten am Ende verdient mit 2:1.
„Erfahrene“ Spieler wie Modric und Perisic waren erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden. Nun geht es in der Nations League gegen Schweden und Frankreich.