Mit dieser Saison feierte Leeds United nach 16 Jahren Abwesenheit seine Rückkehr in die Premier League. Und schon nach 36 Spieltagen kann der Aufsteiger mit 53 Punkten und Platz 10 eine beeindruckende Bilanz ziehen.
Unter Trainer Marcelo Bielsa, der den Verein im Juni 2018 in der zweiten Liga übernommen hatte, spielen die Whites einen ansehnlichen Angriffsfußball, der allerdings immer wieder auch zu Lasten der Defensive geht.
Der Coach gilt als besessener und akribischer Arbeiter, der seine Spieler taktisch so lange in die Mangel nimmt, bis jeder Profi seine Rolle perfekt in- und auswendig kennt.
Da die Eigentümer des Vereins auf dem Transfermarkt spendabel waren, hat der Kader auch die nötige Qualität. So gab es in dieser Saison schon einen Sieg gegen Man City oder Remis gegen Liverpool, Manchester United und Chelsea.
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Sogar das internationale Geschäft ist in der Endphase noch möglich. Aber mit sechs Punkten Rückstand auf Platz 7 und West Ham, sowie dem schlechteren Torverhältnis, sind die Chancen nur noch rein rechnerischer Natur.
In den letzten neun Runden mussten die Whites lediglich eine Niederlage einstecken, ein 0:2 in Brighton. An den letzten beiden Spieltagen gab es ein beeindruckendes 3:1 daheim gegen die Spurs wie auch ein 4:0 bei Burnley.
Auswärts gab es schon neun Siege. Letztmals konnte der Verein in der Saison 1973/74 eine zweistellige Anzahl an Liga-Gastspielen gewinnen. Damals wurde man übrigens auch Meister.
Die Entdeckung der Saison ist Patrick Bamford, der mittlerweile 15 Tore und 7 Assists auf seinem Konto hat. Die Gäste müssen bei den Saints dahingegen auf Helder Costa und Adam Forshaw verzichten. Die Einsätze von Pablo Hernandez und Robin Koch sind noch ungewiss.