Mit dem 6. Platz der Vorsaison qualifizierte sich Real Sociedad zum zweiten Mal nach 2017/18 für die Gruppenphase der Europa League. Zwischenzeitlich hatten die Basken in der vergangenen Spielzeit sogar von der Königsklasse geträumt.
In der Champions League hatten es die „Txuri-urdinak“ schon zwei Mal (2003/04 und 2013/14) in die Gruppenphase geschafft. Doch mit nur zwei Siegen nach der Corona-Pause konnte San Sebastian dieses Ziel nicht mehr erreichen.
Eng verbunden mit den effizienten und spielfreudigen Auftritten ist Coach Trainer Imanol Alguacil. Zudem setzt der Verein vorwiegend auf junge Talente, die sich bei Topvereinen (noch) nicht durchsetzen konnten.
Wie viele andere Vereine hielt sich auch Real Sociedad in diesem Sommer bisher auf dem Transfermarkt zurück. Top-Zugang ist sicherlich David Silva, der ablösefrei von Manchester City ins Baskenland wechselte.
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Verkraften musste der Verein die Abgänge von Geronimo Rulli und Raul Navas. Zudem kehrte der ausgeliehene Martin Ödegaard, der mit seinen 16 Torbeteiligungen Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld war, zu Real Madrid zurück.
Der Kader ist trotzdem sehr gut besetzt, in den meisten Mannschaftsteilen sogar doppelt. Prunkstück ist das Mittelfeld mit Spielern wie Zubeldia, Illarramendi, Merino und Guevara.
Standardmäßig spielt San Sebastian im 4-2-3-1, kann sich aber mit Systemen wie dem 4-3-3 oder dem 5-3-2 an viele Situationen und Gegner anpassen. Zum Auftakt der neuen Saison musste sich die Alguacil-Elf in Valladolid mit einem 1:1 begnügen.
Am 2. Spieltag fehlen verletzt Illarramendi, Sangalli, Merquelanz und Zubimendi. Die Einsätze von Willian José, Zaldua und Zubeldia sind noch fraglich.