Im Oktober 2020 verpflichteten die New York Red Bulls, für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro, den österreichischen Trainer Gerhard Struber vom englischen Zweitligisten Barnsley.
Struber wurde Nachfolger von Chris Armas, der das Team im Juli 2018 von Jesse Marsch übernommen hatte, aber nach einer wenig erfolgreichen Vorsaison im vergangenen Herbst wieder entlassen wurde.
Struber, der schon einige Jahre im Nachwuchsbereich von RB Salzburg gearbeitet hatte, soll den Verein aus Harrison, New Jersey, wieder in die Erfolgsspur führen.
Die „Metro“ hatte in der Saison 2008 das erste und bisher einzige Mal das MLS-Finale erreicht, dort aber mit 1:3 gegen Columbus Crew verloren. Hinzu kommen drei Supporters‘ Shield als punktbeste Mannschaft der regulären Saison (2013, 2015, 2018).
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Vor dem Start in die Saison 2021 bremste der neue Coach aber die hohen Erwartungen, die auch mit seiner Person verknüpft sind. Die Mannschaft befinde sich mit gut einem Dutzend neuer Spieler mitten im Umbruch.
Man wolle etwas aufbauen, die Eckpfeiler der Red-Bull-Spielphilosophie wieder fester verankern und langfristig um Titel mitspielen. Wie der Saisonstart zeigt, hat Struber bisher recht behalten.
Der Auftakt in die neue Saison brachte erst einmal zwei Niederlagen: Gegen Sporting KC (1:2) und LA Galaxy (2:3). Dann folgten die ersten beiden Siege, daheim gegen Chicago Fire (2:0) und Toronto (2:0).
Die beiden jüngsten Gastspiele, bei Philadelphia Union (0:1) und Tabellenführer New England (1:3), endeten wieder ohne Punkte. Aktuell muss die Struber-Elf vor allem ohne den verletzten Abwehrspieler Aaron Long auskommen. Zudem ist Andrés Reyes gesperrt.