In dieser Saison kehrte der FC Lorient nach drei Jahren in der Zweiten Liga wieder in die höchste französische Spielklasse zurück. Trainer Christophe Pelissier, der den Verein erst im Sommer 2019 übernommen hatte, bewies sich wieder einmal als Aufstiegs-Experte.
Um die Klasse halten zu können, hatten die Verantwortlichen im Sommer fast 30 Mio. Euro in neue Spieler investiert. Trotzdem sind die „Merlus“ im internen Ligavergleich, was den Marktwert angeht, immer noch das Schlusslicht.
Nach einem guten Start ging es für den FCL in der Tabelle auch immer weiter bergab. Seit dem 6. Spieltag hat sich der Verein aus der südlichen Bretagne zwischen dem ersten Nichtabstiegsplatz und dem vorletzten Rang einsortiert.
Immer wieder muss die Mannschaft lange Sieglos-Serien überstehen. Zwei Mal blieb Lorient schon sechs Spiele in Folge ohne Dreier. Die jüngste Serie dauerte nun immerhin nur fünf Spiele.
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Im Nachholspiel am Mittwoch konnte die Elf von Coach Pelissier dann mit dem 3:2 im Heimspiel gegen Dijon endlich wieder einen Dreier holen. Der Siegtreffer fiel aber erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit.
Probleme macht vor allem die Defensive. 40 Gegentreffer in 20 Spielen werden aktuell nur von Schlusslicht Olympique Nimes knapp überboten. In der vergangenen Zweitliga-Saison hatte der FCL noch die viertbeste Abwehr gestellt.
Der Verein wurde aber auch durch die Pandemie schwer gebeutelt und musste seit dem 7. Januar schon 22 positive Test vermelden. Houboulang Mendes und Thomas Fontaine müssen im Spiel gegen Paris passen.
Der Einsatz von Stéphane Diarra ist noch ungewiss. Armand Laurienté steht nach einer Sperre wieder zur Verfügung. Paul Nardi und Vincent Le Goff müssten sich von ihren Virus-Infektionen mittlerweile erholt haben.