Nach dem ersten Drittel der Saison und einem schwachen Start schwebte Athletic Bilbao in Abstiegsgefahr. Obwohl die Tendenz im Januar unter Trainer Gaizka Garitano dann wieder nach oben zeigte, wurde der Coach entlassen.
Nur zwei Siege in acht Partien waren den Verantwortlichen am Ende nicht genug. Als Nachfolger wurde Marcelino Garcia Toral, der zuletzt den FC Valencia betreut hatte, verpflichtet.
Seitdem Marcelino die Basken betreut, ist Athletic ein ganz unangenehmer Gegner und nur schwer zu schlagen. So mussten die Löwen in den bisherigen 16 Spielen der Rückrunde nur eine Niederlage einstecken.
Diese gute Serie scheint im Rennen um die Europapokalplätze aber trotzdem zu spät zu kommen. Grund sind die vielen Punkteteilungen. Mit zehn Unentschieden sind „Los Leones“ die Remiskönige der zweiten Saisonhälfte.
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Rein rechnerisch könnte man den Rückstand von sechs Punkten auf Villarreal und Rang 7, dem Platz für die neue Europa Conference League, zwar schon noch aufholen.
Dafür müsste aber viel für Athletic laufen. Auf jeden Fall ist die Marcelino-Elf seit neun Ligaspielen ungeschlagen. Am vorletzten Spieltag konnte man mit 1:0 beim FC Sevilla gewinnen und dem Gegner damit kräftig in die Meistersuppe spucken.
Daheim gegen Osasuna reichte es am Samstag aber nur zum 2:2. Die Gäste kamen in der 89. Minute zum Ausgleich. Im April hatte Bilbao auch mit der Teilnahme an zwei Pokalfinals innerhalb weniger Tage Geschichte geschrieben.
Allerdings blieb dem Team in beiden Endspielen nur der zweite Platz. Bei Huesca müssen die Gäste ohne einige Spieler auskommen. So fehlen Peru Nolaskoain, Ander Capa, Iker Muniain, Yuri Berchiche, Dani Garcia und Inigo Lekue.