Nach der Spielzeit 2018/19 musste der Grasshopper Club Zürich erstmals nach 70 Jahren wieder einen Abstieg hinnehmen. Die Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg in der Vorsaison erfüllte sich aber nicht.
Am Ende verpassten die Blau-Weißen den Relegationsrang zwei im Duell mit dem FC Vaduz um drei Punkte. Für die laufende Saison wurde dann der Portugiese Joao Carlos Pereira als neuer Cheftrainer verpflichtet.
Zudem gab es einen recht großen Umbruch im Kader. Die Neuzugänge kamen größtenteils aus Portugal und von dem Partnerverein Wolverhampton Wanderers. Seit dem April 2020 gehört Zürich dem chinesischen Unternehmer Sky Sun, der auch Hauptanteilseigner der Wolves ist.
Was genau für Pläne der Milliardär mit den Grasshoppers hat und wie viel Geld er in die Züricher stecken will, ist noch unklar. Sportlich läuft es dabei aber ganz ordentlich.
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Die Züricher befinden sich aktuell auf Meisterkurs in der zweiten Liga. Der Rekordmeister dominiert die Spiele in der Challenge League dabei aber selten, ist sogar oft spielerisch unterlegen.
Trotzdem konnte Zürich schon 13 von 21 Saisonspielen gewinnen, der Spitzenwert in Liga 2. In diesem Jahr sind die Züricher mit vier Siegen und zwei Remis noch ungeschlagen.
Das zweite Remis in diesem Zeitraum setzte es am Freitag beim formstarken FC Wil, der zuletzt 13 von 15 möglichen Punkten geholt hatte. Für die Grasshoppers war es das fünfte Spiel innerhalb von 13 Tagen.
Gegen mutige Wiler bewiesen die Blau-Weißen einmal mehr ihre gnadenlose Effizienz und gingen mit einem etwas Schmeichelhaften 1:1 vom Feld. Da Silva, der gegen Wil gesperrt war, darf im Pokal wieder mitspielen. Salvi, Buur, Acheffay und Morandi fehlen weiter verletzt.