SM Caen spielte ab der Saison 1988/89 erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der höchsten französischen Liga. Dort konnte sich der Verein aus der Normandie sieben Jahre halten.
Danach entwickelte sich Stade Malherbe mit sechs Abstiegen und fünf Aufstiegen zur wahren Fahrstuhlmannschaft. Der letzte Aufstieg in die Ligue 1 gelang in der Spielzeit 2013/14.
Dort hielten sich die Wikinger fünf Jahre, ehe nach der Saison 2018/19 der nächste Gang in die Ligue 2 anstand. In der zweiten Liga hat sich Caen bisher im grauen Mittelfeld einsortiert.
Nach einem 13. Rang am Ende der Vorsaison steht SMC aktuell auf Rang 11 der Tabelle. Dabei war der Verein gut in die laufende Saison gestartet und rangierte bis zum 12. Spieltag unter den Top 4.
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Doch an den letzten 13 Liga-Spieltagen feierte Caen nur noch einen Sieg, ein 3:2 auswärts bei Aufsteiger US Dunkerque. Seit diesem Erfolg ist SM schon acht Ligapartien ohne Sieg.
Auch zu Hause gab es seit sieben Partien keinen Dreier mehr. Mit dieser Serie gerät Coach Pascal Dupraz, der den Verein seit Oktober 2019 betreut, natürlich auch immer mehr unter Druck.
Doch bisher erhält der Trainer noch die volle Rückendeckung von Präsident Olivier Pickeu. Nach finanziell sehr schweren Zeiten setzt der Verein verstärkt auf junge Spieler. Dieser Weg brauche etwas mehr Zeit als erwartet, erklärte der Präsident.
Am Mittwochabend muss Dupraz im Pokalspiel gegen Paris ohne Spieler wie Jonathan Rivierez, Jessy Deminguet, Yoel Armougom und Prinz Oniangué sowie die beiden ersten Keeper Rémy Riou und Garissone Innocent auskommen. Ob Kélian Nsona spielen kann, ist noch unklar.