Im Vorjahr absolvierte der Royal Antwerpen FC eine der besten Spielzeiten seiner Geschichte. In der Liga landete „The Great Old“ auf Rang vier und verpasste damit den Sprung in die Champions League-Qualifikation nur um zwei Punkte.
Dafür holte der Verein jedoch mit dem Pokalsieg den ersten Titel seit 28 Jahren und durfte damit auch nach 26 Jahren Abstinenz die Rückkehr in den Europapokal feiern.
Da Erfolgstrainer Laszlo Bölöni den Verein verlassen hatte, wurde der Kroate Ivan Leko als Nachfolger verpflichtet. Ende Dezember verließ Leko seine neue Stelle aber schon wieder und wechselte nach China.
Seitdem hat Franky Vercauteren, der bis August noch Rekordmeister Anderlecht trainierte, dort aber durch Vincent Kompany ersetzt wurde, das Sagen. Ungeachtet der Wechsel auf dem Trainerstuhl setzt der Verein den Weg aus der erfolgreichen Vorsaison fort.
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Der 2:1-Sieg im Antwerpener Derby am Sonntag bei Beerschot war schon der vierte Pflichtspielsieg für die Rot-Weißen. Damit verteidigt Royal schon seit einigen Spieltagen den zweiten Tabellenplatz.
Trainer Vercauteren lässt oft mit offenem Visier spielen. Diese Spielweise geht aber zu Lasten der Defensive. So hat Antwerpen schon 35 Gegentore in dieser Ligasaison kassiert, fast doppelt so viele wie Spitzenreiter Brügge (18).
Im Pokal hatte „The Great Old“ in der letzten Woche einige Schwierigkeiten mit Drittligist RAAL La Louvière. Hier erzielte Ritchie De Laet erst eine Viertelstunde vor dem Ende das 2:1-Siegtor.
Coach Frank Vercauteren bekam vor wenigen Tagen Verstärkung im Trainerstab. José Jeunechamps, mit dem Vercauteren schon bei Cercle Brügge und bei OH Leuven zusammenarbeitete, ist nun neuer Co-Trainer.