In Glasgow galt am Wochenende das ungeteilte Fußballinteresse der Stadt der Partie Aberdeen gegen Celtic. Denn auch die Fans des Stadtrivalen hatten allen Grund, um bei diesem Spitzenspiel der Scottish Premiership einzuschalten.
Zum einen hoffte man darauf, dass die Bhoys in ihrem ersten Spiel nach der WM-Pause wertvolle Punkte liegenlassen würden und zum anderen müssen die Rangers gleich am Dienstag selbst gegen Aberdeen antreten.
Am Ende gewann der Tabellenführer dank eines Treffers kurz vor Schluss zwar knapp, aber hochverdient mit 1:0. Bei einem Torschussverhältnis von 33:2 und einem Ballbesitzanteil von 81% hätte das Ergebnis sogar deutlich höher ausfallen müssen.
Nun müssen die Rangers ihre Aufgabe gegen den widerspenstigen Tabellendritten meistern, um den 9-Punkte-Rückstand auf den Stadtrivalen zu verkürzen. Und obwohl die Rückrunde gerade erst begonnen hat, ist nicht davon auszugehen, dass Celtic noch allzu viele Punkte liegenlassen wird.
Schließlich konnten die bärenstarken „Bhoys“ bereits 14 ihrer bisher 15 Ligaspiele gewinnen. Diese Erkenntnis erhöht nun natürlich den Druck auf die Mannschaft von Michael Beale einen Dreier gegen den FC Aberdeen anzupeilen – und zwar um jeden Preis.
Die Rangers waren über die Dauer der WM-Pause in der Lage, zusammen zu trainieren. So gelang beispielsweise vor knapp einer Woche ein 3:0-Sieg im Testspiel gegen Leverkusen, der jedoch nicht überbewertet werden sollte. Tatsächlich erwarte ich am Dienstag ein deutlich schwierigeres Match.