Schon in der Saison 2018/19 hatte der FC Aarau als Zweiter der Abschlusstabelle die Relegation um den Aufstieg in die Super League erreicht. Nach einem 4:0-Auswärtssieg im Relegations-Hinspiel gegen Xamax durfte der FCA schon von Liga Eins träumen.
Doch dann ging das daheim ausgetragene Rückspiel nach 0:4 und Elfmeterschießen doch noch verloren. Nach einer schwachen Spielzeit 2019/20, in der es am Ende nur für einen enttäuschenden achten Platz reichte, wollten die Rüebliländer in dieser Saison wieder angreifen.
Nach dem 29. Spieltag hatten die Männer von Trainer Stephan Keller nur drei Zähler Rückstand auf Rang zwei. Doch dann folgte eine historische 0:7-Pleite beim FC Wil.
Und auch das Gastspiel in Winterthur am vergangenen Freitag brachte keine wirkliche Besserung. Hier gingen die Aargauer zwar in der 86. Minute mit 3:2 in Führung, mussten am Ende aber trotzdem mit einem 3:3 zufrieden sein.
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Somit haben die Schwarz-Weißen nunmehr fünf Punkte Rückstand auf Rang 2. Am vorletzten Spieltag kommt es zum direkten Duell gegen den Zweitplatzierten, wenn der FC Aarau beim FC Thun gastiert.
Wenn die Keller-Elf bis dahin den Rückstand auf den FCT nicht verkleinern kann, würde aber selbst ein Sieg nichts bringen. Erneut macht dem FCA die Abwehr zu schaffen. In den ersten beiden Saisonvierteln hatte Aarau 31 Gegentreffer hinnehmen müssen.
Dann wurde die Defensive mit neun Gegentoren in neun Spielen zum unverhofften Prunkstück. Mit zehn Gegentreffern in den letzten beiden Partien war davon aber jüngst nicht mehr viel zu sehen.
Entsprechend hat Aarau mit 55 Toren zwar den besten Angriff der Liga, aber auch die drittschwächste Abwehr (51). Im Schweizer Pokal hat der Zweitligist das Halbfinale erreicht und trifft dort Anfang Mai auf den FC Luzern.