FC Bayern München - TSG 1899 Hoffenheim Vorschau, Wetten und Tipps

 

Samstag, 22. Novermber 2014 um 15:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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Bayern München Sieg 1,15 1,14 1,15 1,15 1,14 1,17
Unentschieden 7,00 8,00 8,50 8,50 8,60 7,50
TSG Hoffenheim Sieg 15,0 15,0 15,0 18,0 17,0 14,5
               

 

 

Die ersten beiden Saison-Niederlagen gegen Gladbach und Köln haben die 1899er aus Hoffenheim um den Status eines ernstzunehmenden Bayern-Jäger gebracht: Wäre das anstehende Gastspiel beim souveränen Spitzenreiter noch vor 14 Tagen mühelos als echter Topspiel-Kracher durchgegangen, wurden die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Favoritensturz nun bereits von den jüngsten Kontrahenten auf ein kaum mehr wahrnehmbares Maß zusammengestutzt.

 

Allerdings könnte sich die vermeintliche Mini-Krise in der Allianz Arena auch ebenso gut als eine tückische Geheimwaffe erweisen – um es in München aber wirklich spannend zu machen, muss am Samstagnachmittag endlich wieder die Kraichgauer Abwehr stehen.

 

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Immerhin ist die kleine Ergebnisdelle der Hoffenheimer vor allem auf einen schweren Rückfall in alte Muster zurückzuführen: Hatte sich die Mannschaft von Markus Gisdol in den ersten Saisonwochen nicht zuletzt dank ihrer merklich stabilisierten Defensive ganz weit nach vorne geschoben, schienen sowohl die 1:3-Pleite in Gladbach als auch das jüngste 3:4 gegen die wie gewohnt auswärtsstarken Geißböcke geradewegs dem spektakulären Vorjahr entsprungen zu sein.

 

Insbesondere gegen den ansonsten weitgehend beherrschten Aufsteiger schlug es wieder einmal so oft im eigenen Kasten ein, dass dann irgendwann selbst die Offensivabteilung der 1899er nur noch ratlos mit den Schultern zuckte – erstmals deutete sich somit an, dass die in der Sommerpause komplett umgekrempelte Abwehr offenbar auch weiterhin gefährlichen Formschwankungen unterliegt.

 

Bei näherer Betrachtung ist die auf den ersten Blick zu unterstellende Rückkehr der Abwehrschwäche dann allerdings durchaus mit einem großen Fragezeichen zu versehen: Denn wenngleich die Viererkette namentlich beim ersten und dritten Gegentreffer nicht gerade glücklich agierte, wurden die Hausherren doch vor allem von einer äußerst seltenen Häufung von Sonntagsschüssen um die Punkte gebracht.

 

Dass die Kölner gleich mit drei Fernschüssen erfolgreich waren, bedeutet im Umkehrschluss schließlich auch, dass die Sinsheimer die eigene Box zumeist wirkungsvoll versperrten – der Sieg der rheinischen Gäste war folglich insbesondere auf das zuvor offensichtlich reichlich konsumierte Zielwasser zurückzuführen.

 

Mit Blick auf den über weite Strecken durchaus gelungenen Vortrag sollten sich die Hoffenheimer angesichts der unglücklich verlorenen Punkte somit nicht unnötig grämen – im Gegenteil: Nachdem am vergangenen Spieltag vieles gegen die Mannschaft von Markus Gisdol lief, könnte sich der Fußballgott nun in München schließlich schon wieder auf die eigene Seite gesellen.

 

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Dass man selbst bei den Bayern mit einer Wackel-Abwehr bestehen kann, hatte immerhin bereits das letzte Gastspiel im Frühjahr deutlich gemacht: Beim damaligen 3:3 war es den Kraichgauern auf beeindruckende Manier gelungen, den zuvor 18 Mal hintereinander siegreichen Gastgebern einen Punkt im heimischen Stadion abzuringen.

 

Obwohl den 1899ern in den mittlerweile zwölf ausgetragenen Duellen noch nie ein Sieg gegen die benachbarte Übermacht gelang, hat der konsequent offensive Ansatz der Hoffenheimer ohnehin stets zur Folge, dass die Bayern in einer ganz ungewohnten Weise gefordert werden. Statt sich im ungleichen Wettstreit zwischen Kaninchen und Schlange in das unvermeidbare Schicksal zu fügen, hat Gisdol sicherlich auch an diesem Samstagnachmittag erneut einen Matchplan im Gepäck, welcher den Hausherren zumindest rein theoretisch gefährlich werden kann.

 

Da der Rekordmeister nun einmal aber auch in diesem Jahr wieder das Nonplusultra des deutschen Fußballs ist, haben die Gäste das Gelingen ihrer Mission nicht in der eigenen Hand – immerhin ist auch für die angriffslustigen Hoffenheimer wohl nur dann ein Achtungserfolg drin, wenn der große Favorit ausnahmsweise unter seinen Möglichkeiten bleibt.

 

Dass mit einem solchen schwächeren Auftritt der Münchener nicht unbedingt zu rechnen ist, macht die gewohnt perfekte Bilanz des sich schon wieder dem Ende entgegen neigenden Herbstes deutlich: Seit die Bayern nämlich noch mit reichlich Blei in den Beinen im Supercup eine Niederlage in Dortmund kassierten, biss sich bislang jeder weitere Gegner an den vermeintlich Unbezwingbaren die Zähne aus.

 

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Insbesondere in der heimischen Allianz Arena könnte die Statistik des Tabellenführers gar nicht makelloser sein – da die Bayern sämtliche acht Pflichtspiele der laufenden Saison gewannen, kämpft Hoffenheim auch beim anstehenden Besuch an der Isar wieder gegen eine respekteinflößende Serie der Gastgeber an.

 

Nun müssen natürlich insbesondere die beiden jüngst kassierten Niederlagen dafür sprechen, dass sich die 1899er momentan nicht in einer Verfassung befinden, die dem großen Favoriten ernsthafte Sorgen machen müsste: Da es in der Bundesliga aktuell aber ohnehin allenfalls eine Handvoll an Mannschaften gibt, bei denen sich ein erfolgreiches Gastspiel in der Allianz Arena nicht von vornherein kategorisch ausschließen lässt, greifen die Wettfreunde dann doch bei jeder sich nur ansatzweise bietenden Chance auf eine Überraschung dankbar zu.

 

Wenn alles zusammenpasst, sind die Hoffenheimer nach unserer Überzeugung unbedingt zu den wenigen aussichtsreichen Punkte-Anwärtern in München zu zählen – und die attraktive Remis-Quote sorgt für den letzten Anstoß, auf einen kleinen Ausrutscher der Bayern zu spekulieren:

 

Wir tippen auf ein Unentschieden!

 

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FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg Vorschau, Wetten und Tipps

 

Samstag, 22. Novermber 2014 um 15:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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FC Schalke 04 Sieg 2,60 2,87 2,80 2,85 2,85 2,80
Unentschieden 3,20 3,40 3,40 3,40 3,50 3,30
VfL Wolfsburg Sieg 2,60 2,37 2,50 2,45 2,38 2,45
               

 

 

Auch nach dem frühen Trainerwechsel läuft der FC Schalke dem Geschehen in der Bundesliga nach wie vor hinterher: Mit jeweils drei Siegen und drei Niederlagen hat es der unlängst installierte Roberto di Matteo nach sechs absolvierten Pflichtspielen auf eine Bilanz gebracht, die so wohl fraglos auch seinem stets ungeliebten Vorgänger Jens Keller zuzutrauen gewesen wäre.

 

Zwar drängt sich aufgrund der weit auseinanderklaffenden Schere zwischen Heim- und Auswärtsspielen die Vermutung auf, dass es bei S04 lediglich in der Fremde klemmt – unmittelbar nach der Länderspielaufgabe machen es sich nun allerdings die im Siegesrausch befindlichen Wölfe zur Aufgabe, den Mythos der königsblauen Heimstärke zu widerlegen.

 

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Dreifache Punktgewinne in den Heimspielen gegen Hertha, Sporting und Augsburg, bittere Pleiten in Leverkusen, Lissabon und Freiburg: Seit di Matteo in Gelsenkirchen am Ruder ist, scheint es nicht mehr allzu schwierig zu sein, auf die bevorstehenden Partien der Knappen zu tippen.

 

Allerdings bleibt hier einzuschränken, dass sich bislang lediglich die enttäuschenden Auswärtsniederlagen mit absoluter Folgerichtigkeit ergaben: Während den FC Schalke auf seinen Dienstreisen angesichts der unterlegenen Auftritte stets nur das Glück vor noch heftigen Watschn bewahrte, wurden sämtliche Siege in der Veltins Arena unter äußerst schmeichelhaften Umständen nach Hause gezittert.

 

Aus Sicht des Vorjahresdritten ist es schon ziemlich bitter, dass selbst die siegreich gestalteten Heimspiele seit der Verpflichtung des neuen Trainers zu der Schlossfolgerung führen müssen, dass mit der Mannschaft derzeit kein Staat zu machen ist:

 

Während den Hausherren etwa vor wenigen Wochen gegen den portugiesischen Vizemeister lediglich ein fälschlicher Schiedsrichterpfiff den bislang einzigen Sieg in der Champions League bescherte, hielt das Team gegen die über weite Strecken gefälliger aufspielenden Besucher aus Berlin und Augsburg allein die kaltschnäuzige Treffsicherheit von Klaas Jan Huntelaar über Wasser. Die Handschrift des neuen Trainers lässt sich somit einstweilen nur in jenen Bereichen erkennen, die dem FC Schalke nun wahrlich keinen Ruhm versprechen.

 

Dass der einstige Coach des FC Chelsea etwa gesteigerten Wert auf das Halten der defensiven Ordnung legt, schlägt sich zwar nicht in der bisherigen Gegentor-Statistik nieder, dafür werden die Offensivbemühungen von den Knappen mittlerweile immer öfter eingestellt. In vier der sechs Auftritte unter di Matteo schoss das Team seltener als der jeweilige Gegner auf das Tor: Zuletzt war auch beim Duell gegen den abstiegsbedrohten Sport-Club eine reichlich peinliche Bilanz von 11:19-Torannäherungen zu konstatieren.

 

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Dieser Wert ist insbesondere deshalb bedenklich, weil sich Schalke im Breisgau fast während der gesamten Partie im Rückstand befand – nach einer ordentlichen Anfangsphase war beim SC Freiburg von echter Gegenwehr entsprechend kaum noch etwas zu sehen.

 

Wird die enttäuschende Vorstellung in der zweiten Halbzeit von den Verantwortlichen vor allem der fehlenden Fitness – und somit der angeblich mangelhaften Vorbereitung unter Jens Keller – angekreidet, bleibt darüber hinaus doch festzuhalten, dass es beim FC Schalke derzeit auch in spielerischer Hinsicht nicht stimmt.

 

Bislang macht es den Eindruck, als würden sich die Probleme des Klubs im Zuge des Trainerwechsels sogar noch einmal potenzieren: Musste sich die Mannschaft bis vor ein paar Wochen für ihre heftigen Leistungsschwankungen kritisieren lassen, pendelte sich das Niveau der Vorstellungen mittlerweile ausschließlich im unteren Bereich der Skala ein.

 

Komplett Gegensätzliches kann man dagegen derzeit über den VfL Wolfsburg berichten, der mit dem jüngsten 2:0-Erfolg über den HSV bereits den achten Pflichtsieg in Serie verbuchte. Dass die Niedersachsen nicht einmal in ihrer sensationellen Meister-Rückrunde des Frühjahrs 2009 einen solchen Lauf vorzubringen wussten, lässt erahnen, in welch bemerkenswerter Verfassung sich die Mannschaft nun schon seit guten zwei Monaten befindet.

 

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Die chancenlosen Hamburger konnten sich nach der Niederlage deshalb sogar noch damit trösten, insgesamt ziemlich glimpflich davongekommen zu sein: Bevor sich die Wölfe nämlich zuletzt gegen den Dino mit zwei vergleichsweise mageren Treffern begnügten, hatten diese in den vorangegangenen fünf Spielen stolze 20 Torerfolge verbucht.

 

Offenbar ist die Elf von Dieter Hecking nach einem gemächlichen Start in die Saison mittlerweile somit nicht nur in der Lage, die aufgetragenen Aufgaben pflichtbewusst zu lösen; allzu oft arten die zum Vortrag gebrachten Darbietungen gegenwärtig zu einer einzigen Demonstration der Stärke aus.

 

Überschaubare zwei Gegentore in den letzten sechs Liga-Spielen machen zudem deutlich, dass es beim VfL obendrein auch in der Defensive stimmt – folglich wäre es Roberto di Matteo durchaus anzuraten, sich bei dem nächsten Gegner vorab über dessen Erfolgsgeheimnis zu informieren. Gegen die aktuell wohl fast in allen Belangen überlegenen Gäste werfen die Königsblauen nach der Länderspielpause schließlich gerade einmal ihre Heimstärke in den Ring, die sich zumindest in den vergangenen Wochen aber gleichfalls stets als ein fragiles Konstrukt erwies:

 

Die Wettfreunde tippen auf einen Auswärtssieg des VfL Wolfsburg!

 

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Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt Vorschau, Wetten und Tipps

 

Samstag, 22. Novermber 2014 um 15:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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Mönchengladbach Sieg 1,55 1,44 1,50 1,48 1,44 1,50
Unentschieden 4,00 4,33 4,30 4,55 4,50 4,20
Eintracht Frankfurt Sieg 5,50 7,00 6,50 6,80 7,10 6,00
               

 

 

Nach dem Rekord-Saisonstart mit 18 ungeschlagenen Auftritten am Stück fingen sich die Gladbacher Fohlen zum Abschluss des letzten Spieltages in Dortmund die erste Niederlage des Jahres ein: Obwohl die Borussen unter der Woche noch eine äußerst kräfteschonende Vorstellung in Zypern fabrizierten, schienen die Akkus bei der hochverdienten 0:1-Pleite im Signal-Iduna-Park komplett leer zu sein.

 

Angesichts der offensichtlichen Ermüdungserscheinungen dürfte der Mannschaft von Lucien Favre die Länderspielpause wie gerufen kommen: Wenngleich etliche Spieler in der bundesligafreien Zeit für ihre jeweiligen Nationalteams im Einsatz waren, sollte sich der Tabellendritte nun bis zu seinem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt doch wieder halbwegs gesammelt haben.

 

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Hatten die Darbietungen der Fohlen in den vergangenen Wochen und Monaten jede Menge Spaß gemacht, war es zuletzt keineswegs nur dem erstmaligen Verpassen einer vorzeigbaren Ausbeute geschuldet, dass der Champions-League-Anwärter in Dortmund hemmungslos enttäuschte: Mehr noch als die fraglos im erträglichen Rahmen gehaltene Niederlage musste die Gäste nach dem Abpfiff beim Vizemeister schließlich schmerzen, in welch einem fragwürdigen Licht sich die Mannschaft gegen die Schwarz-Gelben präsentierte.

 

Ungeachtet des kurz zuvor eroberten Start-Rekords schien im Borussen-Duell ausschließlich der zuletzt abgestürzte BVB vor Selbstvertrauen zu strotzen – so kann etwa das Torschussverhältnis von 1:22(!) beispielhaft verdeutlichen, wie konsequent der Kick stets nur in die Richtung des Gladbacher Kastens ging.

 

Angesichts des gebrauchten Nachmittages passte es dann auch geradezu ins Bild, dass der ansonsten vollständig abgemeldete Kramer mit einem rekordverdächtigen Eigentor aus über 40 Meter die Niederlage besiegelte: Während der BVB wie von Sinnen eine Großchance nach der anderen in den westfälischen Abendhimmel gurkte, stellte der offensichtlich komplett desorientierte Weltmeister mit seinem Fehlschuss unfreiwillige Gerechtigkeit in Dortmund her.

 

Durften sich die Hausherren jedoch über die willkommene Schützenhilfe von Herzen freuen, mussten sich alle neutralen Zuschauer um das Highlight des Fußball-Wochenendes betrogen fühlen – immerhin hatte der konsequente Einbahnstraßenfußball zur Folge, dass am Sonntagnachmittag wirklich überhaupt nichts an das vorab angekündigte Spitzenspiel erinnerte.

 

Weil man in Gladbach jedoch eigentlich weiß, wie man in Dortmund an die Punkte kommt, dürfte man sich bei den Fohlen über die abgelieferte Leistung mit Sicherheit am allermeisten ärgern: Das nach wie vor exzellente Abschneiden in sämtlichen Wettbewerben bewahrt die Mannschaft aber freilich davor, nach dem ungewohnten Rückschlag nun allzu hart mit sich selbst ins Gericht gehen zu müssen.

 

Immerhin ist anzunehmen, dass das über Jahre gewachsene Team mittlerweile die Fähigkeit besitzt, auch nach einer Enttäuschung wieder umgehend zur eigentlich sehr viel angenehmeren Tagesordnung überzugehen – gewiss sind nicht nur die Wettfreunde geneigt, den schwachen Auftritt vor der Bundesliga-Pause als fraglos ärgerlichen, aber dennoch verzeihlichen Betriebsunfall abzutun.

 

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Sollten sich die Borussen dank ihres weiterhin komfortablen Punktestandes allerdings wider Erwarten dafür entscheiden, nach dem BVB nun auch noch anderen gefallenen Teams wieder auf die Beine helfen zu wollen, böte sich hierfür schon gegen die Eintracht eine weitere Gelegenheit: Angesichts der fünf zuletzt in Serie kassierten Pflichtspiel-Niederlagen hätten sicherlich auch die Hessen nichts dagegen einzuwenden, wenn ihnen der nächste Gegner ein wenig unterstützend unter die Arme greift.

 

Wirklich rechnen sollte die Truppe von Thomas Schaaf mit solcher Hilfe aber besser nicht – schließlich hatten die Adlerträger bereits beim kürzlich absolvierten Vergleich im DFB-Pokal gegen die Fohlen einen hoffnungslos unterlegenen Eindruck hinterlassen.

 

Nach der 1:2-Niederlage in der zweiten Cup-Hauptrunde drückte das knappe Ergebnis nur ungenügend aus, in welch unerreichbarer Ferne sich für Frankfurt der Einzug in das Achtelfinale über weite Strecken der Partie befand: Gegen die äußerst ball- und kombinationssicheren Gäste kamen die Adlerträger praktisch überhaupt nicht zum Zug.

 

Bei ihrem letztlich souveränen Sieg mussten es sich die Borussen lediglich ankreiden lassen, etwas zu schlampig mit ihrer Überlegenheit umgegangen zu sein – als die Hessen nämlich kurz vor dem Abpfiff wie aus dem Nichts den Anschlusstreffer markierten, lag in den letzten Sekunden dann doch noch einmal eine aus Sicht der Fohlen reichlich überflüssige Verlängerung in der Luft.

 

Auch die Pokal-Niederlage hat folglich aufgezeigt, dass es sich bei dem ordentlichen Saisonstart der Eintracht offensichtlich nur um eine überschätzte Momentaufnahme gehandelt hat: Seit der Mannschaft mit den vermeidbaren Schlappen in Paderborn und gegen den VfB Stuttgart ein erheblicher Teil der anfänglichen Stabilität verloren ging, wurde den jeweiligen Gegnern das Punkten zuletzt oftmals viel zu einfach gemacht.

 

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Das insbesondere in offensiver Hinsicht nahezu unsichtbare 0:1 in Hannover ließ folglich bereits eine zunehmende Verunsicherung erkennen – und da es momentan schon einmal nicht läuft, braucht man sich in Frankfurt natürlich auch über eine 0:4-Pleite gegen den amtierenden Meister aus München nicht weiter wundern.

 

Dabei machte der Auftritt gegen die Bayern ungeachtet des deutlichen Endergebnisses durchaus Mut, dass sich die momentane Talfahrt in absehbarer Zeit auch wieder stoppen lässt: Mit einem erstaunlich hoch angesetzten Pressing wurde der deutsche Rekordmeister im ersten Spielabschnitt schließlich vor das eine oder andere Problem gestellt.

 

Erst nachdem der Favorit gleich die erste Unaufmerksamkeit mit dem Führungstreffer bestrafte, erinnerten sich die Frankfurter daran, dass die Defensive derzeit die eigene Achillesferse ist – die drei weiteren Tore wurden der Elf von Pep Guardiola dann entsprechend nicht mehr ganz so schwer gemacht.

 

Unter dem Eindruck dieses dennoch gar nicht so schlechten Auftritts ist damit zu rechnen, dass sich die Eintracht nun auch im Borussia-Park heftig gegen den nächsten Rückschlag wehren wird: Haben die spielerisch deutlich stärker zu erwartenden Gastgeber aber erst einmal eine Lücke gefunden, sollte dann auch für die Borussen im weiteren Spielverlauf vieles von ganz alleine gehen – gegen die Hessen kann Gladbach demnach sofort wieder mit der Errichtung eines neuen Erfolgsserie beginnen:

 

Die Wettfreunde tippen auf einen Heimsieg der Fohlen!

 

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1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg Vorschau, Wetten und Tipps

 

Samstag, 22. Novermber 2014 um 15:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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1. FSV Mainz 05 Sieg 2,00 2,10 2,05 2,00 2,06 2,10
Unentschieden 3,30 3,40 3,50 3,60 3,35 3,30
SC Freiburg Sieg 3,60 3,40 3,60 3,75 3,70 3,40
               

 

 

Im angeblich so dunklen Tabellenkeller der Bundesliga geht es derzeit besonders munter zu: Während sich am vergangenen Spieltag der kurzzeitig sogar bis auf den letzten Tabellenplatz abgerutschte BVB endlich wieder seiner vorübergehend in Vergessenheit geratenen Qualitäten erinnerte, hat neben Werder Bremen auch der Freiburger Sport-Club schon ein paar Tage eher den Lichtschalter gefunden.

 

Nachdem beim Gastspiel in Köln im zehnten Anlauf der erste Sieg gelang, wurde kurz darauf zudem der zunehmend zum Lieblingsgegner avancierende FC Schalke verdient zur Strecke gebracht – dank des ungewohnten Punkte-Rauschs wird nun auch bei den seit drei Spielen sieglosen Mainzern auf einen weiteren Erfolg gehofft.

 

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Dass sich die Ausbeute des FSV zuletzt in engen Grenzen hielt, dürfte jedoch nichts daran ändern, dass es die Mannschaft von Christian Streich nun in der Coface-Arena mit dem stärksten Widersacher der vergangenen Wochen zu tun bekommt: Während den Breisgauern bei den jüngsten Befreiungsschlägen nämlich sowohl die Heimschwäche des FC als auch die eklatante Auswärtsschwäche der Königsblauen hilfreich zur Seite sprang, ist von derartigen Schwierigkeiten der Mainzer bislang nicht bekannt.

 

Zwar haben die 05er kürzlich gegen Werder Bremen die erste Heim-Schlappe der laufenden Saison kassiert, allerdings waren sich sämtliche Beobachter im Anschluss einig, dass diese überraschende Pleite keineswegs der Überlegenheit der norddeutschen Gäste geschuldet war.

 

Ganz im Gegenteil: Nachdem die Elf von Kasper Hjulmand unmittelbar zuvor in Wolfsburg die Premieren-Niederlage der Bundesliga-Spielzeit fabrizierte, war der Karnevalsverein gegen Werder vom Start weg um sofortige Wiedergutmachung bemüht: Angesichts des Blitz-Führungstreffers von Okazaki und etlicher weiterer Hochkaräter stellte sich das Publikum schon frühzeitig auf einen einseitigen, aber umso vergnüglicheren Samstagnachmittag ein.

 

Dummerweise hatte ob der drückenden Überlegenheit allerdings wohl auch so mancher Mainzer Spieler die Partie gedanklich zu früh abgehakt – vom Doppelschlag di Santos rund um die Halbzeitpause wurden die Gastgeber deshalb richtig kalt erwischt.

 

Nun war es sicherlich ein wenig enttäuschend, dass der FSV auf den plötzlichen Rückstand keine Antwort mehr fand; von den mit einem Mal verbissen um jeden Ball fightenden Bremern wurde den Hausherren das Leben aber auch denkbar schwer gemacht.

 

Davon, dass es bisweilen ohnehin etwas leichter ist, gegen einen ratlos anstürmenden Gegner seinen Besitzstand zu verteidigen, haben die Mainzer am letzten Spieltag dann beim torlosen Remis in Leverkusen selbst erheblich profitiert: Mit Glück und Geschick holte das Team bei der heimstarken Werkself mit einem eroberten Zähler das absolute Maximum heraus.

 

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Da der favorisierte Champions-League-Teilnehmer im eigenen Stadion den Saisonbestwert von 24 Torschüssen verbuchte, ist der kampfstark errungene Punktgewinn natürlich in erster Linie auf einen Sahnetag des unbezwingbaren Keepers Karius zurückzuführen: Doch obwohl den Gästen in der BayArena zwischenzeitlich nur so die Bälle um die Ohren flogen, war es nichtsdestotrotz auch ein Erfolg der gesamten Mannschaft, dass sich das Powerplay der Gastgeber nur auf eng abgesteckte Zeitfenster beschränkte.

 

Mit einem letztlich somit gar nicht so unverdienten Achtungserfolg wurde dem leichten Abwärtstrend der vorangegangenen Partien erfolgreich die Stirn geboten – ein ernstzunehmender Hinweis darauf, dass man in Mainz mit gelegentlichen Rückschlägen souverän umzugehen versteht.

 

Den Freiburger Gästen fiel es dagegen lange Zeit unsagbar schwer, nach ein paar unglücklichen Punktverlusten in den ersten Wochen endlich einen Fuß in der Tür der Bundesliga-Saison zu platzieren: Ebenso wie in der nicht minder miserabel begonnenen Vorsaison zog fast ein Vierteljahr ins Land, bis man sich im unerschrockenen Breisgau doch wieder auf die vielfach bewiesenen Fähigkeiten als Stehaufmännchen besann.

 

In der laufenden Spielzeit wurde der trotz der Höhe nur glücklich eingefahrene 5:2-Triumph bei 1860 München in der zweiten Pokal-Hauptrunde zum entscheidenden Wendepunkt – fiel dem Team die Qualifikation für das Achtelfinale noch ein bisschen zufällig in den Schoss, wurde dann bei den folgenden Auftritten das Beste aus diesem wichtigen Mutmacher gemacht.

 

Wie sehr den Freiburgern die lange Durststrecke zwischenzeitlich an die Nieren ging, ließ vor allem die befreite Vorstellung beim 2:0-Erfolg über den FC Schalke erkennen: Wurde der erlösende Liga-Premierensieg gegen den 1. FC Köln noch äußerst tiefstehend ermauert, legte das jüngste Heimspiel endlich auch das verschüttete spielerische Potential des Sport-Clubs wieder frei.

 

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Gegen zunehmend unmotiviert wirkende Knappen nahm die Überlegenheit mit fortschreitender Spieldauer immer deutlichere Formen an – nachdem sich der Führungstreffer als großer Knackpunkt des Spiels erwies, geriet der erste Heimsieg des Jahres kaum mehr in Gefahr.

 

Das zu jenem Zeitpunkt eher überraschend markierte 1:0 haben die Freiburger dann allerdings doch erst einmal gebraucht, bis es ihnen gelang, das Herz entschlossen in beide Hände zu nehmen: Bis der Treffer von Günter nach reichlichen 20 Minuten die eigenen Nerven beruhigte, hatten schließlich die Gäste die deutlich bessere Figur gemacht.

 

Somit ist zu vermuten, dass der Sport-Club trotz des unübersehbaren Aufschwungs noch immer einen wohlmeinenden Spielverlauf benötigt, um aussichtsreich auf Punktejagd zu gehen: Da mit solch glücklichen Fügungen nun bei den heimstarken Mainzer nicht unbedingt zu rechnen ist, legen sich die Wettfreunde auf einen möglicherweise ohnehin einkalkulierten Rückschlag in der Coface-Arena fest.

 

Wir tippen auf einen Heimsieg des FSV!

 

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Hannover 96 - Bayer 04 Leverkusen Vorschau, Wetten und Tipps

 

Samstag, 22. November 2014 um 15:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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Hannover 96 Sieg 3,10 3,60 3,80 3,75 3,85 3,60
Unentschieden 3,30 3,60 3,50 3,50 3,45 3,40
Bayer Leverkusen Sieg 2,20 1,95 2,00 2,00 1,98 2,00
               

 

 

Nach der jüngsten, drei Spiele währenden Siegesserie steht Hannover 96 aktuell genau da, wo Bayer Leverkusen unbedingt hin will: auf dem Relegationsplatz zur Champions League.

 

Weil der Rückstand auf die 96er jedoch nur zwei Punkte beträgt, könnte sich dies schon am 12. Spieltag ändern. Dann nämlich steigt in der niedersächsischen Landeshauptstadt das direkte Duell zwischen dem gastgebenden Überraschungsvierten und der auf internationaler Ebene brillierenden, in der Bundesliga aber stagnierenden Werkself.

 

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Dagegen folgen die Niedersachsen neuerdings dem Motto „Ganz oder gar nicht“. Allein die bisherige Bilanz von sechs Siegen, vier Niederlagen und nur einem Unentschieden beweist, dass Punkteteilungen bei Hannover 96 in der Saison 2014/15 nicht sehr hoch im Kurs stehen. Schon seit August wandelt das Team von Tayfun Korkut daher auf einem ganz schmalen Grat zwischen „himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“. Mittelmaß? Fehlanzeige!

 

Daher rührt es auch, dass die von vielen seit jeher als Paradebeispiel für das Bundesliga-Mittelmaß eingestuften Niedersachsen, momentan mit tollen 19 Punkten aber einem kuriosen Negativ-Torverhältnis (9:11) einen starken vierten Platz einnehmen. Ähnlich bipolar agierte in dieser Spielzeit nur der BVB, der auf begeisternde Champions League-Abende nur allzu oft ernüchternde Bundesliga-Pleiten folgen ließ.

 

Noch mysteriöser als der überraschend gute Tabellenplatz mutet aber jene Tatsache an, dass die - ligaweit für ihre Auswärtsschwäche bekannten - 96er mittlerweile sogar auf fremden Plätzen gewinnen. Nachdem erst vor drei Wochen aus heiterem Himmel der Dortmunder Signal Iduna Park eingenommen wurde (1:0), kehrten Stindl & Co. jüngst auch aus Berlin mit einem Dreier im Gepäck zurück (2:0).

 

Die Überwindung der monatelangen Durstrecke auf fremden Plätzen ist vor allem auf die kompakte Abwehrriege zurückzuführen. Nur der Ligaprimus aus München sowie die Drittplatzierten Gladbacher kassierten bis zum 12. Spieltag weniger Gegentreffer als die „Roten“. Langsam aber sicher scheinen die Hannoveraner zudem auch im Angriff auf Betriebstemperatur zu kommen. Dies gilt besonders für die gegen Hertha erfolgreichen Neuzugänge Jimmy Briand und Hiroshi Kiyotake.

 

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Dagegen bahnt sich in Leverkusen, wenn es nicht gerade in der Champions League zur Sache geht, ein veritabler Tor-Fluch an. Nachdem bereits vor drei Wochen ein einziger Treffer reichen musste, um den FC Schalke zu besiegen, ging das Team von Roger Schmidt dann in den jüngsten beiden Bundesliga-Partien trotz bester Chancen komplett leer aus. Vor allem Stefan Kießling agiert als Speerspitze des Leverkusener Angriffs seit Wochen glück- und erfolglos.

 

Laut Trainer Schmidt gebe es jedoch keinen Grund zur Panik. Seiner Meinung nach sei es einzig und allein der fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor zuzuschreiben, dass sich die Liga-Ergebnisse derzeit anders als erhofft gestalten. Um zu verstehen was der Trainer meint, genügt ein Blick auf das jüngste Heimspiel gegen Mainz, als trotz eines deutlichen Übergewichts von 24:6 Torschüssen abermals nur ein mickriges Pünktchen herausgesprungen war.

 

Rein statistisch gesehen sieht es aber dennoch nicht danach aus, als ob sich das Bayer-Blatt nun schon in Hannover zum Guten wendet. Denn von den jüngsten fünf Gastspielen in der HDI-Arena konnte die Werkself kein einziges für sich entscheiden. Vier Partien endeten Remis, zwei gewann Hannover. Der bis dato letzte volle Leverkusener Auswärts-Erfolg in der niedersächsischen Landeshauptstadt datiert aus dem September 2007 (3:0).

 

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Aus Sicht der Wettfreunde prallen am 12. Spieltag zwei völlig gegensätzliche Fußballwelten aufeinander. Auf der einen Seite das Leverkusener Offensiv-Pressing, auf der anderen ein kompakter 96-Defensivverbund, der tiefstehend auf Konter lauern wird. Mit Blick auf die Heimstärke der Korkut-Elf erwarten wir, dass sich Bayer Leverkusen auch anno November 2014 schwer tun wird, einen vollen Dreier aus Hannover zu entführen. Weitaus realistischer erscheint es uns, dass sich die Kontrahenten nach einer kampfbetonten Partie mit einem Remis begnügen müssen.

 

Wir tippen auf ein leistungsgerechtes Unentschieden!

 

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SC Paderborn 07 - Borussia Dortmund Vorschau, Wetten und Tipps

 

Samstag, 22. November 2014 um 15:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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SC Paderborn Sieg 6,10 7,00 7,00 7,00 7,10 7,25
Unentschieden 4,00 4,75 4,70 4,75 4,75 4,10
Borussia Dortmund Sieg 1,50 1,40 1,45 1,45 1,42 1,47
               

 

 

Verkehrte Welt! Dem SC Paderborn wurde vor Saisonbeginn Abstiegskampf vorausgesagt, der BVB sollte der erste Herausforderer der Bayern sein. Doch nach elf Spieltagen sieht die Situation anders aus: Der Liga-Neuling spielt groß auf und liegt in der oberen Tabellenhälfte.

 

Der Vizemeister aus Dortmund hat hingegen hart zu kämpfen und konnte erst unmittelbar vor der Länderspielpause die Abstiegsränge verlassen. Am Wochenende des Jubiläums der Wiedervereinigung feierte die Borussia zusätzlich das Ende einer Niederlagenserie, der SCP musste hingegen eine Pleite einstecken.

 

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Die Paderborner mussten aus Augsburg punktelos die Heimreise antreten. Der SCP kassierte bei den heimstarken Fuggerstädtern eine 0:3-Niederlage und musste die zweite Auswärtspleite in Serie verarbeiten. Doch angesichts der 15 Zähler auf dem Punktekonto ist das kein Beinbruch, zumal Andre Breitenreiter auf einige Spieler verzichten hat müssen.

 

Einige von ihnen sollten während der Länderspielpause wieder fit werden und damit am 12. Spieltag der Bundesliga am 22. November (15:30 Uhr) gegen Borussia Dortmund wieder zur Verfügung stehen. Zuhause spielt Paderborn ohnehin besser, nur Borussia Mönchengladbach konnte einen Sieg in der Benteler-Arena feiern.

 

In Augsburg hatten die Paderborner zwar ein wenig mehr Ballbesitz, verabsäumten es aber vor allem in der Anfangsphase, die Führung zu erzielen. Wie aus dem Nichts traf der FCA zum 1:0 und die Breitenreiter-Elf konnte diesen Rückstand trotz aller Angriffsbemühungen nicht aufholen. Am Ende setzte es eine klare Niederlage. Bei einer besseren Chancenauswertung wäre für den SC Paderborn durchaus mehr drinnen gewesen.

 

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Über mangelnde Chancenauswertung kann auch Borussia Dortmund ein Liedchen singen. Der regierende Vizemeister beendete zwar mit dem 1:0-Heimerfolg über Mönchengladbach nach fünf Pleiten in Folge seine Negativserie, doch auch diesmal benötigten die Schwarz-Gelben eine Vielzahl an Chancen. Dabei traf nicht einmal ein Dortmunder zur Entscheidung im Signal-Iduna-Park. Weltmeister Christoph Kramer wollte aus dem Mittelfeld den Ball zu seinem Keeper zurückspielen. Zum Horror der „Fohlen“ landete das runde Leder im Tor der Gladbacher.

 

Die Dortmunder hätten aufgrund ihrer zahlreichen Einschussmöglichkeiten längst führen müssen, doch egal ob es Reus, Mkhitaryan oder Piszczek versuchten, die Borussen brachten den Ball einfach nicht im Tor unter. In der Chancenauswertung liegt noch sehr viel Luft nach oben, nicht immer übernimmt der Gegner das eigene Tore-Schießen. Die Wettanbieter geben sich überaus zuversichtlich, dass der BVB in Paderborn den nächsten Sieg feiern wird.

 

Doch zunächst herrscht in Dortmund die Erleichterung vor, die Abstiegsplätze verlassen und nach fünf Niederlagen in Serie endlich wieder auf die Siegerstraße gefunden zu haben. In Paderborn wird Jürgen Klopp auf Sokratis verzichten müssen, denn der Defensivmann muss seine Gelb-Sperre absitzen. Allerdings könnte Mats Hummels rechtzeitig fit werden.

 

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Paderborn liefert in der laufenden Saison eine Überraschung nach den anderen ab und ist vor allem in der heimischen Benteler-Arena ein schwer zu knackender Gegner. Dennoch gehen wir Wettfreunde davon aus, dass bei Borussia Dortmund der Knoten endlich geplatzt ist und sich der BVB wieder nach oben orientieren wird. Wenn die Chancenauswertung in der Bundesliga besser wird, dann sollte einem BVB-Sieg an der Pader nichts im Weg stehen.

 

Daher tippen wir auf einen Auswärtssieg von Borussia Dortmund beim Aufsteiger SC Paderborn!

 

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1. FC Köln - Hertha BSC Vorschau, Wetten und Tipps

 

Samstag, 22. November 2014 um 18:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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1. FC Köln Sieg 2,10 2,05 2,10 2,10 2,12 2,10
Unentschieden 3,30 3,30 3,30 3,40 3,30 3,25
Hertha BSC Sieg 3,30 3,60 3,70 3,70 3,55 3,50
               

 

 

Rechtzeitig zum „Elften im Elften“ kommt beim 1. FC Köln richtig Karnevalsstimmung auf! Am 11. Spieltag der Bundesliga zeigte der FC vor der zweiwöchigen Länderspielpause ein Spektakel und setzte sich in einer packenden Partie in Hoffenheim mit 4:3 durch. Bemerkenswert, denn die Stöger-Truppe präsentierte sich bislang nicht als Tormaschine.

 

Die Fans dürfen gespannt sein, ob die Geißböcke den Schwung auch über die Ligaunterbrechung hinaus mitnehmen können. Am Abend des 22. Novembers (18:30 Uhr) empfängt Köln am 12. Spieltags Hertha BSC und will seine alles andere als berauschende Heimbilanz aufpolieren. Die Gäste aus der Hauptstadt haben aktuell schwer zu kämpfen.

 

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Bisher hatte sich der Bundesliga-Rückkehrer als Minimalist in der Rubrik Tore-Schießen betätigt, doch am 11. Spieltag strafte die Elf von Peter Stöger alle Kritiker Lügen. In Sinsheim erzielten die Geißböcke gleich vier Treffer. Zum Vergleich: in den zehn BL-Partien zuvor gab es für die Domstädter nur sieben Tore zu bejubeln.

 

Trainer Stöger sprach danach davon, dass seiner Mannschaft ein großer Stein vom Herzen gefallen sei, weil das Team endlich wieder einmal mehrere Tore erzielt hat. Allzu oft erzielten die Kölner gar keinen oder nur einen Treffer, was für heftige Kritik gesorgt hat. Doch nun können die Domstädter beruhigt in die Länderspielpause gehen.

 

Denn mit dem Erfolg in Hoffenheim konnte der Abstand auf den Abstiegskampf wieder erhöht werden. Allerdings sind die sechs Punkte, die den FC von den Abstiegsrängen trennen, alles andere als ein Grund, die Zügel schleifen zu lassen. Dessen ist man sich auch in Köln bewusst. Gegen Hertha BSC sollten die Geißböcke nach der Einschätzung der Wettanbieter nichts anbrennen lassen.

 

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Die Charlottenburger befinden sich hingegen auf einer Talfahrt. Das 0:2 gegen Hannover war bereits die dritte Pflichtspielniederlage in Folge, in der Bundesliga setzte es zuletzt zwei Pleiten (Paderborn, Hannover), davor blamierte sich der Bundesligist im DFB-Pokal bei der Arminia in Bielefeld aus der 3. Liga. Langsam scheint sich Ratlosigkeit bei Hertha BSC breit zu machen.

 

Zusätzlich hat Jos Luhukay seinen Kapitän verloren. Fabian Lustenberger hat sich einen Anriss der rechten Adduktorensehne zugezogen und wird aller Voraussicht nach bis zu sechs Wochen ausfallen. Damit haben sich die Personalsorgen bei der Alten Dame noch einmal verschärft. Es ist unklar, ob sich das Lazarett in der Länderspielpause lichten wird.

 

Die Gesamtbilanz gegen die Geißböcke ist zwar negativ, doch von den jüngsten drei Duellen konnten die Berliner zwei gewinnen. Beim letzten Aufeinandertreffen in der 1. Bundesliga im März 2012 kassierten die Hauptstädter allerdings eine 0:1-Niederlage.

 

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Wir Wettfreunde glauben, dass es in Köln für die Hertha auch diesmal nichts zu holen geben wird. Zwar ist der FC zuhause alles andere als ein unbezwingbarer Gegner, doch mit Hertha BSC kommt das auswärtsschwächste Team der Liga an den Rhein. Die Charlottenburger konnten in fremden Stadien bisher nur einen einzigen Punkt holen.

 

Da sich die Gäste zusätzlich noch in einer sportlichen Krise befinden, tippen wir ganz klar auf einen Heimsieg des 1. FC Köln!

 

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Hamburger SV - SV Werder Bremen Vorschau, Wetten und Tipps

 

Sonntag, 23. November 2014 um 15:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

    Interwetten Bet365 Tipico Mybet Betsafe Bwin
Hamburger SV Sieg 2,10 1,95 1,95 1,95 1,91 2,00
Unentschieden 3,30 3,60 3,60 3,60 3,60 3,40
Werder Bremen Sieg 3,30 3,60 3,90 4,00 3,95 3,60
               

 

 

Krisenduell im hohen Norden! Am 12. Spieltag der Bundesliga geht in Hamburg das große Zittern um. Nicht, weil langsam der Winter Einzug in die BL-Stadien hält, sondern weil der HSV einfach nicht auf Touren kommt und sich weiterhin in großer Abstiegsgefahr befindet.

 

Am Sonntag, den 23. November (15:30 Uhr), empfangen die krisengeschüttelten Hamburger mit Werder Bremen einen weiteren Abstiegskandidaten. Allerdings sehen die Werderaner, die einige Zeit die Rote Laterne des Tabellenletzten bei sich stehen hatten, wieder Licht am Ende des Tunnels.

 

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Beim HSV ist hingegen weiterhin Katerstimmung angesagt. Auch Joe Zinnbauer schafft es einfach nicht, mehr Kontinuität in seine Mannschaft zu bringen. Nach dem überraschenden Heimsieg gegen Bayer Leverkusen setzte es unmittelbar vor der Länderspielpause mit der 0:2-Pleite in Wolfsburg wieder einen Rückschlag.

 

Die Rothosen sind auf einen fixen Abstiegsplatz abgerutscht und stehen zwei Wochen lang auf Rang 17. Nicht unbedingt eine Platzierung, die für eine ruhige Ligapause sorgt. Vor allem in der Offensive läuft es beim HSV so gut wie gar nicht. Ganze vier Treffer in elf Spielen sprechen für sich bzw. gegen eine wie auch immer geartete Torgefährlichkeit der Hamburger.

 

Ausgerechnet im Nord-Derby gegen den Erzrivalen soll es besser werden. Die Wettanbieter geben sich zuversichtlich, dass die Hansestädter gegen Bremen wieder an die fehlerfreie Leistung gegen Leverkusen anknüpfen können. So sich kein Spieler bei seiner Nationalmannschaft verletzt, sollte nur Maximilian Beister gegen Werder fehlen.

 

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Der SVW hat sich erfangen, der Neo-Coach macht seinem Vornamen alle Ehre. Unter dem Ex-U23-Trainer Viktor ("Der Siegreiche") Skripnik feierte Werder Bremen drei Siege in Serie. Nach dem Erfolg im DFB-Pokal gegen den Chemnitzer FC setzten sich die Norddeutschen gegen Mainz und Stuttgart durch.

 

Dementsprechend zuversichtlich können die Werderaner die kurze Reise ins knapp 100 Kilometer entfernte Hamburg antreten. Nicht nur die aktuelle Form spricht für die Gäste, sondern auch die jüngste Bilanz. In der Imtech-Arena konnte Bremen zwei der letzten drei Duelle gegen den HSV gewinnen. In der Vor-Saison setzten sich die Bremer in beiden Aufeinandertreffen durch. Der Auswärtssieg in Hamburg am 23. Spieltag im März dieses Jahres war der erste ganz große Befreiungsschlag Werders im Abstiegskampf.

 

In dieser Spielzeit ist die Situation ähnlich: Bremen könnte sich mit einem Auswärtssieg zumindest vorerst aus dem Kampf um den Klassenerhalt verabschieden und gleichzeitig die Rothosen noch tiefer in die Krise schießen.

 

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Wir Wettfreunde glauben, dass dies den Bremern gelingen wird. Mit den beiden Siegen in der Bundesliga wurde der Bock endlich umgestoßen. So sich niemand in der Länderspielpause verletzt, sollten Junuzovic und Co. auch in Hamburg die Oberhand behalten. Während der Bundesliga-Dino wankt, scheint die Skripnik-Truppe die Kurve gekriegt zu haben.

 

Daher entscheiden wir uns für einen Tipp auf einen Sieg der Bremer in Hamburg!

 

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VfB Stuttgart - FC Augsburg Vorschau, Wetten und Tipps

 

Sonntag, 23. Novermber 2014 um 17:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

    Interwetten Bet365 Tipico Mybet Betsafe Bwin
VfB Stuttgart Sieg 2,40 2,50 2,45 2,50 2,40 2,50
Unentschieden 3,30 3,30 3,40 3,40 3,35 3,30
FC Augsburg Sieg 2,75 2,75 2,90 2,85 2,90 2,70
               

 

 

Nach der 0:2-Niederlage im Krisengipfel bei Werder Bremen ist der VfB Stuttgart bereits zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit am untersten Ende der Tabelle angelangt: Schien die erstmalige Übernahme der roten Laterne am 4. Spieltag noch einer verzerrten Momentaufnahme geschuldet gewesen zu sein, ist nun spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem man sich ernsthaft um die Schwaben Sorgen machen muss.

 

Zwar bot der VfB in den vergangenen Wochen sicherlich nicht den schlechtesten Fußball der Liga an – insbesondere die desaströsen Werte der Defensive lassen aber befürchten, dass die Misere auch im anstehenden Heimspiel gegen die bayrischen Schwaben vom FC Augsburg unvermindert weitergeht.

 

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Zeichnet sich ein potentieller Meisteranwärter fast immer durch eine exzellente Abwehr aus, lässt sich ein ernsthafter Abstiegskandidat im Umkehrschluss zumeist an der als wild gewordener Hühnerhaufen agierenden Hintermannschaft erkennen: Dass man sich ohne eine halbwegs verlässliche Absicherung kaum mit den Konkurrenten messen kann, wird derzeit vom VfB im wöchentlichen Rhythmus demonstriert.

 

Angesichts der an den ersten elf Spieltagen kassierten 25 Gegentreffer wurde die Truppe von Armin Veh vor allem aufgrund der schlechtesten Defensivwerte der Liga in der Tabelle nach ganz hinten durchgereicht – nie zuvor hatte eine Stuttgarter Mannschaft im ersten Saisondrittel derart häufig die Bälle aus dem eigenen Netz geholt.

 

Nun unterstellen wir zwar an dieser Stelle einfach mal, dass sich der VfB im Training mit besonderem Hochdruck dieser eklatanten Schwäche widmet: Von irgendwelchen Fortschritten in Sachen Abwehrarbeit war bei den jüngsten Auftritten der Süddeutschen dennoch überhaupt nichts zu sehen.

 

Ganz im Gegenteil: Mit 16 Einschlägen in den letzten fünf Spielen bekam der VfB im vergangenen Monat im Schnitt mehr als drei Gegentreffer pro Partie verpasst – angesichts dieser katastrophalen Bilanz ist es dann fast schon ein Wunder, dass sich das neue Schlusslicht der Liga ab und ab doch einmal ein (oder sogar drei) Pünktchen schnappte.

 

Sowohl der 5:4-Erfolg bei Eintracht Frankfurt als auch das aus einer spektakulären Aufholjagd resultierende 3:3 gegen Bayer Leverkusen machen jedoch deutlich, welchen ungeheuren Aufwand die Stuttgarter Offensive betreiben muss, um die regelmäßigen Aussetzer der eigenen Defensivabteilung zu kompensieren:

 

Ähnlich wie im Vorjahr bei 1899 Hoffenheim, wird den Schwaben momentan praktisch bei jedem Auftritt ein Schützenfest abverlangt, um wenigstens auch nur in die Nähe einer Punkte-Chance zu kommen. Dabei ist es besonders bedenklich, dass man beim VfB derzeit noch nicht einmal das kleine Einmaleins des Verteidigens beherrscht – so wurden zuletzt in Bremen gleich beide Gegentreffer nach ruhenden Bällen hingenommen.

 

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Während die Niederlage im Sechs-Punkte-Duell an der Küste jedoch dennoch gerade einmal für die dritte Auswärtspleite der laufenden Spielzeit sorgte, stellt sich die Lage in der heimischen Mercedes-Benz-Arena ungleich bedrohlicher dar: Mit desaströsen vier Zählern aus den ersten fünf Spielen sind die Stuttgarter aktuell drauf und dran, die ohnehin schon reichlich mageren Vorgaben aus den Vorjahren noch einmal deutlich zu unterbieten.

 

Mit einem zähen 1:0-Erfolg wurde bislang lediglich dem bekannt auswärtsschwachen Hannover ein voller Dreier abgenommen – in den meisten anderen Partien blieb die Mannschaft dagegen trotz durchaus passabler Ansätze aufgrund der größeren Effektivität der Teams aus Köln (0:2), Hoffenheim (0:2) und zuletzt Wolfsburg (0:4) regelmäßigen mit leeren Händen zurück.

 

Ordentlich gespielt und trotzdem verloren: Diese Zusammenfassung dürfte derzeit allerdings auch den Augsburgern schon ein bisschen aus den Ohren quillen. Während es für die Fuggerstädter angesichts von vier in Folge eingeheimsten Heimsiegen im eigenen Stadion nur so flutscht, wurde im selben Zeitraum jenseits der Heimat kein einziger Zähler eingespielt.

 

Die jüngste 0:1-Schlappe auf Schalke fasst das Dilemma der Mannschaft dabei vielleicht am prägnantesten zusammen: Obwohl die Elf von Markus Weinzierl das Geschehen in der Veltins Arena über weite Strecken diktierte, kam den Gästen letztlich eine defensive Unaufmerksamkeit richtig teuer zu stehen.

 

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Nach einem durchaus vergleichbaren Muster wurden zuvor auch schon in Mainz, Wolfsburg und Leverkusen etliche knappe – und somit eigentlich vermeidbare – Niederlagen angehäuft: Da bislang entsprechend lediglich ein erfolgreiches Gastspiel in Frankfurt aus dem Monat September positiv zu Buche schlägt, treten die Augsburger die kurze Reise an den Neckar als zweitschlechteste Auswärts-Mannschaft der Liga an.

 

Bei den nicht minder heimschwachen Stuttgartern könnte sich folglich eine Partie voller unfreiwilliger Slapstick-Einlagen ergeben: Immerhin darf man sich nach den jüngsten Eindrücken zwar von beiden Teams ansehnlichen Fußball erhoffen, der letztendlich aber den eigentlich zu erwartenden Ertrag vermissen lässt.

 

Dass es folglich noch nicht einmal für eine Mannschaft ein „Plus“ ergibt, wenn „Minus“ und „Minus“ aufeinandertreffen, sollte nach unserer Prognose dann auch dem Resultat entnommen werden können. Da sich hier vorab keines der beiden Teams für den Dreier in Stuttgart empfiehlt, gehen die Wettfreunde schließlich von einer Punkteteilung aus, mit der der Augsburger Gast dank seiner abgesicherten Platzierung im Mittelfeld natürlich deutlich besser leben kann:

 

Wir tippen auf ein Unentschieden!

 

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Hertha BSC - Hannover 96 Vorschau, Wetten und Tipps

 

Freitag, 07. Novermber 2014 um 20:30 Uhr - Bundesliga Prognosen, Quoten Vergleich und Wett Tipps

 

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Hertha BSC Sieg 2,10 2,05 2,10 2,10 2,05 2,10
Unentschieden 3,30 3,40 3,30 3,40 3,40 3,25
Hannover 96 Sieg 3,30 3,50 3,70 3,70 3,65 3,50
               

 

 

Auf ihren jeweils enttäuschenden Pokal-K.O. unter der Woche hatten die Teams aus Berlin und Hannover am vergangenen Spieltag komplett gegensätzlich reagiert: Während die 96er gegen Eintracht Frankfurt mit einer weitgehend dominanten Vorstellung den späten Siegtreffer erzwangen, baute die Hertha auch beim Aufsteiger aus Paderborn ihre schwache Auswärtsserie weiter aus.

 

Da es für die Blau-Weißen im heimischen Olympiastadion dank der Siege über Wolfsburg, Stuttgart und Hamburg mittlerweile aber deutlich besser läuft, könnte die alte Dame am Freitagabend durchaus für 90 Minuten ihren eher traurigen Tabellenstand vergessen.

 

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Während von der schlimmen Formkrise des Frühjahrs bei den Heimspielen der Hertha kaum noch etwas zu spüren ist, musste man in den vergangenen Tagen den Eindruck gewinnen, dass insbesondere Ostwestfalen ein ganz schlechtes Pflaster für die Blau-Weißen ist: Nach der Pokal-Schmach im drittklassigen Bielefeld stellte sich für die Mannschaft von Jos Luhukay auch der angeblich so große Underdog aus Paderborn als eine unüberwindliche Herausforderung heraus.

 

Nach dem 1:3 in der Benteler Arena sind die Berliner der einzige Bundesligist, der auswärts noch keinen Dreier holte – angesichts dieser dauerhaften Schwäche ist es kein Wunder, dass das Team aus der Hauptstadt die zu Saisonbeginn deutlich nach oben geschraubten Erwartungen nicht einmal ansatzweise erfüllen kann.

 

Schienen sich die Herthaner in der Sommerpause bzw. unmittelbar nach dem Start der Spielzeit dank namhafter Verstärkungen wie Kalou, Stocker, Schieber & Co. mit aller Macht für den Kampf um Europa rüsten zu wollen, werden die Charlottenburger nun stattdessen einmal mehr zum besorgten Blick nach unten gezwungen: Nach einem knappen Drittel der Saison hat sich der Klub von der Spree lediglich einen Vorsprung von drei Pünktchen auf den Relegationsplatz herausgespielt.

 

Da die Hertha regelmäßig dazu neigt, in der Rückrunde erheblich abzubauen, sind erneut Sorgen um den schon seit Jahrzehnten schlafenden Riesen angebracht – zumal die Vorstellungen der Mannschaft immer wieder belegen, dass das Team derzeit völlig zu Recht im untersten Tabellendrittel zu finden ist.

 

Zwar haben die Berliner das ganz große Abwehrchaos der ersten Saisonwochen bei ihren jüngsten Auftritten etwas besser in den Griff gekriegt; schon der erstmalige Führungstreffer des Sport-Clubs machte am Sonntagabend jedoch deutlich, dass sich die Hintermannschaft selbst von einer eher simplen Freistoßvariante nach wie vor gern einmal übertölpeln lässt.

 

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Auch in der Folgezeit konnte die blau-weiße Defensive dann ein klares Chancenplus der Hausherren nicht verhindern; die letztlich tödlichen Gegentreffer zwei und drei stellten sich nach dem Wiederanpfiff somit mit einer gewissen Folgerichtigkeit ein. Einen noch sehr viel fragwürdigeren Eindruck hatte beim Gastspiel in Paderborn aber nichtsdestotrotz die Berliner Kreativabteilung hinterlassen.

 

Obwohl die Hertha mit Salomon Kalou mittlerweile über einen echten Brecher in der Spitze verfügt, gelang es den Mitspielern doch viel zu selten, den Ivorer entscheidend in Szene zu setzen: So ist es durchaus als ein offensiver Offenbarungseid zu werten, dass sich die in Rückstand liegenden Hauptstädter in der 87. Spielminute erstmals an einem Torschuss im zweiten Spielabschnitt versuchten.

 

Um das Spiel nach vorn ist es bei der alten Dame allerdings schon seit etlichen Wochen schlecht bestellt – selbst bei den Heimsiegen gegen den VfL Wolfsburg und den VfB Stuttgart hatte die Mannschaft gegen deutlich aktivere Gäste einen weitgehend harmlosen und somit unterlegenen Eindruck hinterlassen.

 

Sicherlich ist es eine probate Spielidee, zunächst einmal dem jeweiligen Gegner die Kontrolle über das Spielgeschehen zu überlassen; allerdings kommt bei dieser Ausrichtung nur im Ausnahmefall etwas Erfolgreiches „hinten raus“, wenn dann nach der Balleroberung das Umschaltspiel partout nicht zünden will.

 

Im anstehenden Match gegen Hannover müssen es die Berliner nun aber wohl ohnehin ausnahmsweise auf einem anderen Wege probieren – denn obwohl das taktische Konzept der 96er vor jedem Gastspiel von Tayfun Korkut eigens neu ausgewürfelt wird, dürfte doch davon auszugehen sein, dass sich der offensive Eifer der Roten im Olympiastadion zunächst in ausgesprochen engen Grenzen bewegt.

 

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Zwar ist es den Niedersachsen zuletzt beim 1:0-Erfolg gegen Frankfurt erstmals seit etlichen Wochen wieder gelungen, einen Bundesliga-Auftritt über weite Strecken zu prägen; jenseits des sicheren Hafens der HDI-Arena dürfte mit solch entschlossenen Vorstellungen vorerst aber auch weiterhin nicht zu rechnen sein.

 

Immerhin ist es der absolute Standard, dass sich das Team in der Fremde zunächst einmal auf das geordnete Stehen im Rückwärtsgang beschränkt – auch den ersten Auswärtssieg des Jahres hatte sich die Mannschaft kürzlich bei Borussia Dortmund erwartungsgemäß mit der erfolgreichen Bekämpfung des gegnerischen Angriffsspiel erkämpft.

 

Die mit vier Zählern aus fünf Partien weiterhin äußerst bescheidende Auswärtsbilanz macht allerdings deutlich, dass es schon einen mächtig angeschlagenen Gegner braucht, um den 96ern in der Fremde eine Siegchance einzuräumen: Gegen auch nur halbwegs selbstbewusste Hausherren stecken die Roten dagegen noch immer im Zweifelsfall gar zu gern zurück.

 

Da die Hertha nach unserem Eindruck derzeit jedoch nicht in der Lage dazu ist, gegen die Niedersachsen ein wirklich gefährliches Offensivspiel aufzuziehen, ist für die 96er in der Hauptstadt allemal ein weiterer Zähler drin:

 

Die Wettfreunde tippen auf ein Unentschieden zum Auftakt des Spieltages!

 

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