Das Wildcard-Wochenende stand ganz im Zeichen der Quarterbacks. Einige der jungen Spielmacher sorgten bei ihrem Playoff-Debüt für weltweites Aufsehen!
Selbst Teams, die sich auf ihre Backup-Quarterbacks (Dolphins und Ravens) verlassen mussten, schlitterten nur haarscharf an einer Sensation vorbei.
Trevor Lawrence schoss dabei sicherlich den Vogel ab. Was soll man da bitteschön sagen? Der 23-Jährige warf nämlich vier Interceptions und leitete in der Folge dennoch den drittgrößten Comeback-Sieg der Postseason-Geschichte ein.
Kein anderer Spieler warf in der Wildcard-Runde mehr Touchdowns als der Jags-QB (4), und obwohl sich die Chargers bis zum Schluss keinen Turnover leisteten, triumphierte Jacksonville dennoch mit 31:30 in einem Match, welches das Fanchise eigentlich niemals hätten gewinnen dürfen.
Spätestens seit dem Auftritt gegen die Chargers darf man die Jaguars nie abschreiben – egal wie es gerade steht. Persönlich gehe ich sogar so weit, zu behaupten, dass die Offensive der Floridianer auch nicht von KC gestoppt werden kann.
Jacksonville erzielte in den letzten fünf Wochen der Regular Season 146 Punkte, was einem Durchschnitt von 29,2 Punkten pro Spiel entspricht. Das ist genau die gleiche Summe, die über den gleichen Zeitraum von der Nummer 1 der Offensive der Liga produziert wurde (Chiefs).
Natürlich wissen alle NFL-Fans, dass diese beide Teams nicht auf dem gleichen spielerischen Niveau beheimatet sind, aber es zeigt dennoch, wie sehr die Jags mit Lawrence als Team gewachsen sind.
Und was noch wichtiger ist: Die Jags haben gerade eindrucksvoll bewiesen, dass sie es in der Postseason auch mit einer soliden Secondary wie jener der Chargers aufnehmen können.