Der Servette FC Genf war in der Vorsaison die Überraschungsmannschaft der Super League gewesen. Als Aufsteiger schafften es die Granatroten gleich auf den vierten Platz und damit in den Europapokal.
Die Europa League-Gruppenphase verpasste man aber in der Qualifikation gegen Stade Reims. Trotzdem wurde im Dezember der Vertrag mit Coach Alain Geiger, der den Verein schon seit Summer 2018 betreut, bis 2023 verlängert.
Ex-Profi Geiger hatte die Westschweizer gleich in seiner ersten Saison zurück in die erste Liga geführt. Auch in diesem Jahr spielen die Genfer um die internationalen Plätze mit.
Da es in der Tabelle aber sehr eng zugeht, muss der Verein aus dem Stadtteil Servette auch nach unten schauen. Am Samstag gelang der Geiger-Elf mit einem 3:1-Heimerfolg gegen einen ersatzgeschwächten FC Zürich der erste Dreier nach vier sieglosen Spielen.
Schweizer Meister Quoten
Die Hausherren waren physisch stärker und kombinierten teilweise recht ansehnlich. Somit hat man bisher in der laufenden Saison alle drei Duelle gegen die Stadtzürcher gewonnen.
Im Hintergrund basteln die Verantwortlich weiterhin aktiv an der Zukunft des Vereins. Diverse Nachwuchspieler wurden in den letzten Wochen mit langfristigen Verträgen ausgestattet.
Daheim waren die Granatroten zuletzt sehr stark und sind hier schon seit sieben Partien ungeschlagen, bei drei Siegen. Auf des Gegners Platz gab es aus den jüngsten vier Gastspielen aber nur einen Punkt.
Acht erzielte Tore in der Fremde sind der Negativwert in der Super League. Am Mittwoch müssen die Servettiens auf die verletzten Alves, Antunes, Diallo, Fofana und Henchoz verzichten.