Für das Duell am Samstag zu Hause gegen Sporting hatte sich der FC Porto einiges vorgenommen: Mit einem Heimsieg wollte man dem Rivalen endlich die erste Niederlage in dieser Saison beibringen.
Zudem galt es den Rückstand auf die Löwen in der Tabelle zu verkürzen. Am Ende musste sich die Mannschaft von Coach Sergio Conceicao aber mit einem torlosen Remis begnügen.
Die Statistiken hatten bei den Torschüssen recht klar für die Drachen gesprochen. So war die Punkteteilung für den FCP am Ende doch eher eine gefühlte Niederlage.
Trotzdem will der Titelverteidiger die Meisterschaft noch nicht abschreiben. Im Gegensatz zu Sporting Lissabon, die auf gerade einmal vier Remis kommen, stehen für die „Azuis e brancos“ aber schon sechs Remis und zwei Pleiten zu Buche.
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Während die Offensive von Porto sogar um drei Tore besser ist als die von Sporting (42), hat der 29-fache Meister vor allem in der Abwehr das Nachsehen. Der Rivale aus Lissabon kassierte erst 10 Gegentreffer, Porto aber schon 22.
Was die Mannschaft eigentlich leisten kann, zeigte sie beispielsweise im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. Hier besiegte man Juventus Turin im Estadio do Dragao mit 2:1 und darf somit auf ein Weiterkommen in der Königsklasse hoffen.
National leistet sich der Meister aber zu viele Patzer, darunter auch gegen vermeintliche Außenseiter wie beim 2:2 zu Hause gegen Schlusslicht Boavista. Der Coach hat Erklärungen für die Misere:
Verletzungspech, Virus-Infektionen, zu viele Platzverweise, schlechte Schiedsrichter-Leistungen sowie der volle Terminkalender. Ob Pepe und Sergio Oliveira am Mittwoch spielen können, ist noch unklar.