Der FC Genua konnte mit dem Sieg am Samstag über Bologna die Abstiegsplätze vorerst verlassen. Insgesamt weist das Team von Trainer Davide Ballardini den besten Trend aller abstiegsgefährdeten Vereine auf.
Schließlich ergatterten die “Grifoni” sieben Punkte aus den letzten fünf Partien. Der Erfolg über Bologna war trotz des souverän erscheinenden 2:0 etwas schmeichelhaft. Schließlich war Bologna über weite Strecken des Spiels tonangebend und hätte durchaus einen Punkt verdient gehabt.
Genua verfügt über einen Kader, der zu stark ist, um damit abzusteigen, aber gleichzeitig auch zu schwach ist, um Teams vom Kaliber von Juventus gefährlich zu werden. Schließlich unterlagen die Ligurer in der Serie A bisher gegen fast alle großen Vereine der Liga.
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Während Juventus im Achtelfinale gesetzt ist, mussten sich die “Grifoni” bereits in zwei KO-Spielen durchsetzen. Auf ein 2:1 gegen Catanzaro folgte ein 3:1-Auswärtssieg im “Derby della Lanterna” gegen Sampdoria in der vierten Runde.
Die “Grifoni” haben ihre schwache Chancenverwertung zum Anfang der Saison behoben. In den letzten zehn Partien versagte der Sturm der Ligurer nur gegen Benevento. Zudem gelang vor wenigen Monaten in der Liga gegen Juve trotz der 1:3-Pleite ebenfalls ein Tor.
Dennoch deutet die Statistik der Serie A darauf hin, dass Genuas Leistungen in der zweiten Halbzeit abnehmen. Gegen den immer brandgefährlichen Ronaldo im Sturm, der bevorzugt zum Ende hin zuschlägt – so auch gegen Sassuolo – laufen die “Grifoni” somit erhöhte Gefahr.