Wenn man so will, dann hatten die Andalusier in dieser Saison schon des Öfteren Glück. Auch in La Liga trafen sie zum Beispiel beim 1:0-Sieg beim noch gänzlich punktlosen Schlusslicht Getafe erst in der Nachspielzeit.
Schon am ersten Spieltag profitieren sie im Heimspiel gegen Aufsteiger Rayo Vallecano von einer frühen Roten Karte für den gegnerischen Keeper.
Dennoch wäre es nicht fair, die bisherigen Leistungen und Ergebnisse der Blanquirrojos nur auf Glück zu beschränken. Denn bekanntlich muss man sich Glück auch manchmal erarbeiten.
Und nur mit Glück würde das Team von Trainer Julen Lopetegui sicherlich nicht auf Platz drei in La Liga stehen, mit der Chance, durch einen Sieg im noch ausstehenden Spiel gegen den FC Barcelona sogar Rang eins zu erklimmen.
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Denn der Rückstand auf Spitzenreiter Real Madrid beträgt genau drei Punkte. Wie die Königlichen, Barca und Villarreal haben die Sevillistas in dieser La Liga-Saison noch nicht verloren.
In einer Statistik kann den Andalusiern aber keiner das Wasser reichen – und das ist die Anzahl der Gegentreffer. Denn gerade einmal zwei Gegentore haben die Palanganas bisher schlucken müssen und damit ligaweit die wenigsten.
Allerdings war Sevilla bislang nur zu Hause wirklich erfolgreich. Dort wurden alle drei Liga-Heimspiele mit 8:1 Toren gewonnen. Auswärts steht eine 1-2-0-Bilanz bei 2:1 Toren zu Buche.
Und in Granada haben die Blanquirrojos nur eines der letzten fünf Gastspiele für sich entscheiden können. Von den anderen vier Auswärtspartien gingen gleich drei an den Gegner – so wie das Hinspiel der letzten Saison (1:0).