Am Dienstagabend stand der Blackburn Rovers FC im Nachholspiel vor einer schweren Aufgabe. Zu Gast waren die Waliser von Swansea City, die mit einem Auswärtssieg auf den zweiten Tabellenplatz springen wollten.
Mit nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen durften sich die Hausherren nicht unbedingt allzu große Hoffnungen auf einen Sieg machen. Auf der Gegenseite sprach der direkte Vergleich aber klar für die „Blue and Whites“.
Blackburn erwischte einen guten Tag und ging verdient mit 1:0 in Führung. Vor der Pause konnten die Gäste durch einen Strafstoß, den vierten Elfmeter im vierten Spiel in Serie, aber noch ausgleichen.
Auch im zweiten Durchgang waren die Männer von Coach Tony Mowbray das bessere Team, konnten aber keine ihrer Chancen mehr nutzen. So blieb es trotz 59 Prozent Ballbesitz und 15:10 Torschüssen für die Gastgeber beim 1:1-Unentschieden.
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Am Ende zeigten die Rovers somit eine sehr gute Leistung, konnten mit dem Remis aber nur einen Platz in der Tabelle klettern und bleiben im grauen Mittelfeld der Championship stecken.
Dabei hatte die Saison für den Verein so gut angefangen. Bis zum 4. Spieltag sowie zwischen Woche 27 und 29 durften sich die „Riversiders“ ernsthafte Hoffnungen auf einen Platz unter den Top-6 der Tabelle machen.
Doch die Leistungen waren einfach zu schwankend. Auch der antiquierte Fußball von Trainer Mowbray gerät immer mehr in den Fokus der Kritik. Mittelfeldspieler Jacob Davenport und Innenverteidiger Scott Wharton verpassen das Spiel am Freitag auf jeden Fall.
Ob Lewis Holtby, Adam Armstrong, Jarrad Branthwaite und Daniel Ayala spielen können, ist noch unklar. Vor allem Armstrong, der mit 19 Toren bester Stürmer seines Vereins ist, wird schmerzlich vermisst.