Beim FC Barcelona hatte man gehofft, dass es nach dem Rücktritt von Präsident Josep Bartomeu und mit dem neuen Trainer Ronald Koeman schnell wieder aufwärts gehen würde.
Doch bis alle Fehler und Versäumnisse der letzten Jahre aufgearbeitet sind, wird es wohl noch eine Weile dauern. Der negative Höhepunkt war Anfang Dezember erreicht.
Nach einer peinlichen Niederlage bei Aufsteiger Cadiz verpasste Barca mit einer 0:3-Heimpleite gegen Juventus Turin doch noch den sicher geglaubten Gruppensieg in der Champions League.
Die Mannschaft spielte ohne Selbstvertrauen, machte viele Fehler, zeigte sich unkonzentiert und ohne die nötige Einstellung. Doch seitdem sind die Blaugrana in 9 Pflichtspielen ungeschlagen.
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So zeigte Superstar Lionel Messi zuletzt eine klare Aufwärtstendenz. Der Argentinier ergänzt sich dabei perfekt mit Pedro Gonzalez Lopez, kurz Pedri, einem 18-jährigen, der vor der Saison für sechs Millionen von Zweitligist Las Palmas gekommen war.
Einen Rückschlag gab es mit einem 1:1 zu Hause gegen Eibar. Hier fehlte allerdings Messi und wurde auch schmerzlich vermisst. Auch im Halbfinale der Supercopa am Mittwoch gegen Real Sociedad musste Barca ohne seinen Superstar auskommen.
In einem chancenreichen Spiel stand es nach 120 Minuten 2:2. So musste das Elfmeterschießen entscheiden, in dem sich die Katalanen mit 3:2 durchsetzten. Nun ist der 14. Supercopa-Titel möglich.
Die Männer von Coach Koeman müssen dabei auf die verletzten Gerard Piqué, Philippe Coutinho, Sergi Roberto und Ansu Fati verzichten. Messi dürfte dagegen wieder zur Verfügung stehen.