Die erfolgreichen Zeiten der ungarischen Nationalmannschaft mit zwei Vize-Weltmeisterschaften (1938 und 1954) sind schon lange her. Seit 1986 schaffte es die „Nemzeti Tizenegy“ nicht mehr zu einer WM.
Immerhin erreichte Ungarn die EM 2016, was die dritte Teilnahme an einer Europameisterschaft nach 1964 und 1972 bedeutete und setzte sich dort in der Gruppe F sogar als Gruppensieger durch.
Im Achtelfinale folgte aber dann das Aus gegen Belgien. In der ersten Nations League reichte es hinter Finnland, aber noch vor Griechenland und Estland zum zweiten Platz der Gruppe C2.
Auch die Leistungen in der Qualifikation für die kommende Europameisterschaft waren nicht so schlecht. Hier feierten die „Magyarok“ unter anderem Heimsiege gegen Wales und Kroatien und verpassten das Endrunden-Ticket in der Folge nur knapp.
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Seit Juni 2018 wird die Nationalmannschaft vom Italiener Marco Rossi, der als Profi auch bei der Frankfurter Eintracht unter Vertrag stand, betreut. Unter dem Trainer scheint die Mannschaft auf einem ordentlichen Weg zu sein.
So gewann Ungarn zum Auftakt in die neue Nations-League-Saison mit 1:0 in der Türkei. Im zweiten Spiel gab es dann aber mit dem 2:3 im Heimspiel gegen Russland wieder einen kleinen Dämpfer.
Für das Spiel gegen Bulgarien und die Nations-League-Partien gegen Serbien und Russland stehen auch hier stolze 27 Spieler im Kader. Aus der Bundesliga wurden Peter Gulacsi, Willi Orban (beide Leipzig) und Adam Szalai (Mainz) berufen.
Norbert Könyves von Zalaegerszeg steht erstmals im Aufgebot.