Fürth – Kiel Tipp – Inhalt
Die Prognose der Wettanbieter?
Es ist das Naturell von Absteigern, als Favoriten auf den sofortigen Wiederaufstieg zu gelten. Doch nicht selten ist das letzten Endes ein Trugschluss.
In der bevorstehenden Partie schlagen die Wettquoten von AdmiralBet und Co. zwar zu Gunsten des Kleeblatts aus. Doch die Quoten für einen Tipp auf Heimsieg knacken hier und da die Marke von 2,00 doch recht deutlich.
Wer es mit den Störchen hält, der kann sich bei einem Auswärtsdreier über das Dreifache seines Wetteinsatzes freuen. Dass beide treffen, halten die Bookies angesichts von Quoten um 1,65 für sehr wahrscheinlich.
Analyse: Fürth vs Kiel
Mal wieder war das Bundesliga-Abenteuer für die Spielvereinigung Greuther Fürth nach nur einem Jahr zu Ende. Wie schon nach dem Aufstieg zur Saison 2012/2013 war die Anwesenheit im Oberhaus nur von kurzer Dauer.
Und genauso wie vor neun Jahren wurde man nach 34 Spieltagen Letzter. Im Vergleich zu damals holten die Franken in der letzten Spielzeit sogar nochmal drei Punkte weniger.
Mit nur drei Siegen, 22 Niederlagen und 28:82 Toren war man in nahezu allen Statistiken das schlechteste Team. Allein auf den Vorletzten Bielefeld hatte man zehn Punkte Rückstand.
Doch das ist Geschichte und der Blick geht nach vorne auf die bevorstehende Saison. Geschichte ist auch die etwas mehr als dreijährige Amtszeit von Stefan Leitl als Trainer des Kleeblatts.
Auf den Übungsleiter, der bei Hannover 96 angeheuert hat, folgte nun Marc Schneider, dessen Wahl von einigen ein wenig kritisch gesehen wird.
Mit dem FC Thun, für den der 41-jährige Schweizer selbst kickte, stieg der Coach in die Challenge League ab. Zuletzt trainierte Schneider den belgischen Zweitligisten Waasland-Beveren, mit dem er in der letzten Saison Dritter wurde.
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Die Vorbereitung war indes sehr zufriedenstellend. Es gab nur eine knappe 2:3-Pleite gegen den FC Basel. Ansonsten gab es zwei Remis gegen Ludogorez Rasgrad und die Young Boys Bern (jeweils 1:1) sowie drei Siege.
Diese holte man gegen den ZSKA Sofia (4:1), den FK Pardubice aus Tschechien (1:0) sowie Zweitliga-Absteiger Ingolstadt (3:1). In allen sechs Testspielen konnten die Franken damit treffen.
Auf sich aufmerksam machen konnten auch einige der insgesamt sechs echten Neuzugänge. So erzielte der von Europa League-Sieger Frankfurt ausgeliehene Ragnar Ache drei Tore.
Weitere neue Kleeblätter sind unter anderem Armindo Sieb (FC Bayern II), Sidney Raebiger (RB Leipzig) oder Oualid Mhamdi (Viktoria Köln). Ihnen gegenüber stehen insgesamt neun Abgänge.
Von diesen sind Jamie Leweling (Union Berlin) und Jessic Ngankam (Rückkehr zu Hertha BSC) wohl die namhaftesten. Ob Kapitän Branimir Hrgota bleibt, ist indes noch unklar.