Wer wird Bester Nachwuchsspieler der WM? Prognose, Quoten & Wetten der Buchmacher
Aktualisiert am 17.07.2026 - 14:34 Uhr
Bild: Bester Nachwuchsspieler der WM? Auch Pau Cubarsi hat noch Chancen – Top-avorit ist aber ein anderer. (© Eibner-Pressefoto/Scott Coleman Credit: dpa/Alamy Live News)
Während der Kreis der WM-Titelanwärter auf die letzten beiden verbliebenen Nationen zusammengeschrumpft ist, zeichnet sich währenddessen bei der Wahl zum „Besten Nachwuchsspieler der WM 2026“ ein besonders klarer Favorit ab.
Ihr könnt im Übrigen bei bet-at-home noch vor dem Anpfiff des Finales auf den potenziellen Gewinner dieser Auszeichnung wetten – der aller Voraussicht nach Lamine Yamal lauten wird!
Ich möchte euch jedoch noch drei bis vier weitere Akteure vorstellen, die sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf diesen Preis machen können. Sein wohl ärgster Widersacher steht am Sonntag in New Jersey jedenfalls gemeinsam mit ihm auf dem Platz: Pau Cubarsi.
Wettquoten: Wer wird bester Nachwuchsspieler der WM?
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1.25
Lamine Yamal
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2.45
Pau Cubarsi
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25.00
Johan Manzambi
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40.00
Ayyoub Bouaddi
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50.00
Desire Doue
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*WM 2026 Quoten Stand vom 17.07.2026 13⁚36 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB beachten.
Wer wird bester Nachwuchsspieler der WM: Die Top-Favoriten für 2026
Die ganze Welt blickt natürlich auf das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien! Doch während sich die „Albiceleste“ fast nur aus erfahrenen Superstars zusammensetzt, kommen auf der Gegenseite gleich zwei Jungspieler für die Vergabe dieser Auszeichnung infrage.
Ich werde mit euch aber nicht nur eingehend die Chancen von Lamine Yamal und Pau Cubarsí auf diesen Preis untersuchen, sondern darüber hinaus auch die einiger anderer Youngsters abwägen.
Unterm Strich muss man jedoch anerkennen, dass die Gewinnchancen für Spieler wie Johan Manzambi, Ayyoub Bouaddi, Antonio Nusa oder Desire Doue im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen. Das belegen auch ihre zum Teil astronomisch hohen Wettquoten!
Lamine Yamal: Der große Liebling der Jury!
Lamine Yamal hat bei diesem Turnier keine spektakulären Rekordwerte erzielt. Tatsächlich muss man konstatieren, dass der Youngster im Vergleich zum letzten Großereignis leistungsmäßig signifikant abgebaut hat.
Denn während er bei der EM 2024 in sieben Spielen noch fünf direkte Torbeteiligungen (ein Tor, vier Vorlagen) vorweisen konnte, ist sein Einfluss auf das Spiel bei der aktuellen Weltmeisterschaft – gemessen an den nackten Zahlen – geringer: In sieben Partien gelang ihm nur eine Bude!
Dennoch gibt es einige Faktoren, die der Jury – ähnlich wie wenn ich einen Sportwetten Bonus nach dessen Attraktivität bewerte – sehr am Herzen liegen und dem jungen Spanier nun sogar entscheidend in die Karten spielen könnten!
Allen voran ist der Einzug ins Finale ein gewichtiges Argument. Abgesehen von seinem Teamkollegen Pau Cubarsi und Desire Doue, der im französischen Kader lediglich eine Reservistenrolle einnahm, hat nämlich kein anderer Nachwuchsspieler das Viertelfinale überstanden.
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Was Lamine Yamal ebenfalls hilft, ist sein internationaler Ruf als Wunderknabe sowie seine offensive Ausrichtung.
Letztere sollte bei einer objektiven Bewertung zwar eine untergeordnete Rolle spielen, doch vergangene Endrunden haben gezeigt, dass die Jury eine offensichtliche Schwäche für Offensivkünstler hat.
Denn seit 2006 ging diese Auszeichnung fast ausschließlich an illustre Größen mit klarem Zug zum Tor wie Lukas Podolski, Thomas Müller, Kylian Mbappe und zuletzt Enzo Fernandez.
Wenn Yamal nun im Finale eine solide Leistung abruft oder zumindest eine Torvorlage beisteuert, ist ihm die Auszeichnung in meinen Augen so gut wie sicher.
Pau Cubarsi, das katalanische Abwehrbollwerk!
Wenn wir uns an die reinen Fakten halten, hatte Pau Cubarsí in meinen Augen einen noch größeren Einfluss auf den positiven Turnierverlauf der Spanier als selbst Yamal.
Der junge Abwehrchef des FC Barcelona stand in allen sieben WM-Partien über die volle Distanz auf dem Spielfeld und trug maßgeblich dazu bei, dass Torhüter Unai Simón bislang nur ein einziges Mal hinter sich greifen musste und seinerseits zum Top-Favoriten auf den Goldenen Handschuh avancierte..
Dass die Wettanbieter ohne Steuer ihm in Zusammenhang mit dieser prestigeträchtigen Auszeichnung eine Quote von etwa 2,45 zuweisen, belegt eindrucksvoll, für wie realistisch dieses Szenario gehalten wird.
Allerdings liegt es lange zurück, dass ein Verteidiger diesen Preis entgegennehmen durfte: Der inzwischen fast in Vergessenheit geratene französische Verteidiger Manuel Amoros staubte diese Ehre 1982 ab – damals noch inoffiziell.
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Wird es vielleicht der nächste Schweizer Superstar?
Ein Spieler, der dem Schweizer Team sichtlich gutgetan hat und von den Eidgenossen zu Recht als kommender Superstar gehandelt wird, ist Johan Manzambi. Tatsächlich kann der Offensivakteur des SC Freiburg (noch) beeindruckende Statistiken vorweisen.
Was den reinen Offensiv-Output bei diesem Turnier betrifft, steckt er Lamine Yamal locker in die Tasche: In nur vier Einsätzen sammelte er trotz begrenzter Spielzeit stolze fünf Scorerpunkte (zwei Tore, drei Vorlagen).
Da die „Nati“ jedoch bereits im Viertelfinale ausschied und Manzambi aufgrund einer Knieverletzung bei dieser entscheidenden Partie zum Zuschauen gezwungen war, konnte er sich in meinen Augen nicht ausreichend ins Rampenlicht spielen.
Der Underdog aus Frankreich: Desire Doue
Desire Doue ist sicherlich ein weiterer prominenter Name, der theoretisch noch für den Nachwuchspreis infrage kommt. Doch auch wenn der PSG-Profi eine glänzende Zukunft vor sich hat, spricht bei der WM 2026 doch zu wenig dafür, dass er am Ende das Rennen macht.
Im Gegensatz zu Manzambi blieb sein offensiver Output bei diesem Turnier nämlich überschaubar. Ein Treffer gegen Norwegen und eine Vorlage gegen Marokko reichen zwar aus, um als potenzieller Kandidat gelistet zu werden, jedoch nicht, um eine Auszeichnung dieses Kalibers auch zu gewinnen!
Hinzu kommt, dass Doue nach dem Ende der Vorrunde überwiegend als Einwechselspieler zum Zug kam, während Akteure wie Yamal und Cubarsí seit Beginn der heißen K.-o.-Phase nahezu jede Sekunde auf dem Platz verbrachten.
Dass eine Auszeichnung des Franzosen als extrem unwahrscheinlich gilt, spiegelt sich im Übrigen auch in den Wettquoten von circa 50,0 wider.

Bester Nachwuchsspieler der WM – die bisherigen Gewinner:
Historie zum besten Nachwuchsspieler – der „Young Player Award“
Die offizielle FIFA-Auszeichnung für den besten Nachwuchsakteur existiert offiziell seit 2006, doch der Weltverband ehrte rückwirkend Spieler ab 1958. Das Auswahlkriterium ist klar definiert: Der Akteur darf zum Turnierbeginn höchstens 21 Jahre alt sein.
Die Auszeichnung dient oft als Sprungbrett für Weltkarrieren. Namen wie Pelé (1958), Franz Beckenbauer (1966) oder Kylian Mbappé (2018) belegen den Stellenwert als „Frühwarnsystem“ für künftige Superstars.
Geografisch ist der Award im Übrigen ein exklusives Duell der Kontinente Amerika und Europa.
Denn seit der ersten Vergabe ging das Edelmetall mit einer einzigen Ausnahme im Jahre 2002 (Landon Donovan) ausschließlich an Profis aus Südamerika oder Europa. Also eine Dominanz, die den Stellenwert dieser beiden Regionen im Weltfußball eindrucksvoll unterstreicht.


