Der Nároďák gelang es nämlich in einer Gruppe bestehend aus durchaus respektablen Fußballnationen wie Schottland, Irland und der Slowakei nach Hin- und Rückspielen mit insgesamt 12 Punkten den Aufstieg in die Gruppe A perfekt zu machen.
Dennoch werden die Waliser eine besonders schwere Aufgabe für die Elf von Šilhavý darstellen. Zumal die Tschechen zwei ihrer letzten drei Auswärtsspiele gegen starke Teams wie Deutschland und Schottland mit jeweils 0:1 verloren haben.
Auf der anderen Seite sind die Waliser äußerst heimstark: Keines ihrer letzten 11 Heimspiele ging verloren. Die letzten Nationen, die in Cardiff einen Sieg feiern konnten, waren im Jahr 2018 Weltklasseteams wie Dänemark (1:2) und Spanien (1:4).
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Ob die Tschechen sich fußballerisch bereits auf dem Niveau der Dänen und Spanier bewegen, ist indes fraglich. Zudem ist von einem erneut starken Beginn der Waliser auszugehen, die in keiner ihrer letzten elf Heimspiele zur Halbzeit hinten lagen.
Angesichts der Gruppenkonstellation ist zusätzlich von einem vorsichtigen Abtasten auszugehen – zumindest in der ersten Spielhälfte. Denn die Tschechen können mit einem Remis in Cardiff gut leben, während die Waliser gut beraten wären, nicht ins offene Messer zu laufen.
Zudem konnten die Drachen in fünf ihrer letzten sechs Heimspiele am Ende stets mit einer weißen Weste vom Feld stolzieren. Dabei fiel vor dem Pausenpfiff nie mehr als ein Treffer pro Spiel. Folglich deutet in der ersten Halbzeit vieles auf einen defensivorientieren Spielverlauf hin.