Seit dieser Saison hat der Racing Fußball Club Union Luxemburg einen zumindest in Deutschland bekannten Trainer. Nach Stationen bei Arminia Bielefeld und beim 1. FC Kaiserslautern hat Jeff Saibene in diesem Sommer den Verein in seiner Heimat übernommen.
Der Coach tritt damit Nachfolge von Régis Brouard an, der die Mannschaft in der Vorsaison auf den vierten Platz der BGL-Ligue geführt hatte, dessen Kontrakt aber trotzdem nicht verlängert wurde.
Der RFC wurde erst im Jahr 2005 gegründet. Mit Ausnahme von einer Saison (2014/15) gehörte Union immer zur ersten luxemburgischen Liga. Das beste Abschneiden erreichte man mit dem Vizemeister-Titel in der Spielzeit 2007/08.
Der vierte Platz aus der vergangenen Spielzeit bedeutete zusammen mit dem Jahr 2006/07 aber immerhin das zweitbeste Ergebnis. Nun soll der neue Coach den Verein noch weiter nach oben führen.
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Sein Pflichtspiel-Debüt in der ersten Quali-Runde der Conference League hatte sich Saibene sicher anders erhofft. Dabei hatte der kongolesische Stürmer Yann Mabella seine Mannschaft nach gut einer halben Stunde mit einen Doppelpack mit 2:0 in Führung geschossen.
Am Ende gingen trotzdem die Gäste als Sieger vom Platz. Der neue Trainer hatte seine Elf im 4-3-3 aufs Feld geschickt. Das Spiel gegen Breidablik war erst die fünfte Europapokal-Partie für den RFC gewesen.
Die Bilanz sieht mit vier Niederlagen und einem Remis bei 3:15 Toren wenig ruhmreich aus. Coach Saibene betonte aber, dass noch nichts verloren sei. Hier kommt seiner Mannschaft sicher die neue Abschaffung der Auswärtstor-Regel zu Gute.
Somit reicht Union jeder Sieg mit einem Tor Unterschied schon, um in die Verlängerung einzuziehen.