Außerdem weiß er, wie man die Streif fahren muss. 2017 und 2019 hat er hier triumphiert, keinem anderen Italiener sind jemals zwei Siege gelungen. Im Training am Mittwoch aber zeigte er keine guten Leistungen, ob ihn das zurückwirft?
Dafür begeisterte sein Landsmann Matteo Marsaglia, der am Mittwoch auf den zweiten Platz raste. Selbstverständlich gibt es nicht nur einen Österreicher, der sich beim Heimrennen den Sieg erhofft. Matthias Mayer wird wohl der mit den besten Chancen sein.
Im Weltcup der Abfahrer liegt er minimal hinter dem bereits genannten Trio, die Abstände sind kaum messbar. Im Training kam er zusammen mit Marsaglia auf den zweiten Rang und unterstrich damit seine Ambitionen.
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Für ihn könnte auch sprechen, dass er das Rennen vor zwei Jahren für sich entschieden hat. Oder muss er sich am Freitag einem direkten Konkurrenten aus dem eigenen Lager beugen? Auch Vincent Kriechmayr liegt bei den Wettanbietern hoch im Kurs.
Für ihn wäre es der erste Sieg auf der Streif, da er im Weltcup auf Rang fünf liegt, trauen ihm viele zumindest einen Podestplatz zu. Ganz im Gegensatz zu den deutschen Startern, hier müsste es wohl ein kleines Wunder geben.
Im letzten Jahr waren die Fahrer in schwarz-rot-gold super unterwegs, doch die Tendenz für 2022 geht in die andere Richtung. Dominik Schwaiger erreichte im ersten Training zwar einen respektablen zehnten Platz, ist im Weltcup aber weit abgeschlagen.
Josef Ferstl wird das Rennen am Freitag im wahrscheinlichen Falle vom heimischen Sofa aus mitverfolgen. Nach seinem Sturz am Mittwoch wurde er im Hubschrauber abtransportiert, zog sich diverse Prellungen zu. Angeblich denkt er dennoch über einen Start nach!