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Tyson Fury: Aus dem Drogensumpf zurück auf den Box-Thron!

Updated Feb 23 190 views

Thomas Haider

By Thomas

Sportwetten-Experte

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Foto: Depression, Drogen, Alkohol – Tyson Fury war am Abgrund. Jetzt kann er Box-Weltmeister werden. Dazu braucht er einen Sieg gegen Deontay Wilder am Samstag. (© imago images / ITAR-TASS)

 

Nach Depressionen, Alkohol & Drogen – wird Tyson Fury nochmal Box-Weltmeister?

 

Im November 2015 war er ganz oben. Er hat den unschlagbar scheinenden Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko besiegt und krönte sich mit einem Schlag zum Vierfach-Weltmeister nach WBA, IBF, WBO und IBO.

Doch nur wenige Wochen später ging es für Tyson Fury rasant bergab.

Er versank in einem Sumpf mit Drogen, Alkohol und Depressionen. Dass auch eine Menge Junkfood dabei war, gehörte damals zu seinen kleinsten Problemen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt fast 180 Kilogramm auf die Waage brachte.

Von Boxen oder Profisport war beim heute 32-jährigen und von Depressionen geplagten Briten längst keine Rede mehr.

Aber erst Hohn und Spott aus der Box-Branche haben ihn motiviert, sein Leben wieder radikal zu ändern. „WBC-Champion Deontay Wilder war derjenige, der mir den letzten Anstoß gegeben hat, es noch einmal zu versuchen“, verrät Fury.

Ausgerechnet jener Deontay Wilder gegen den Fury nun Sonntag Früh (23.2.2020, 5:00 früh MEZ) in Las Vegas die große Chance hat, Box-Weltmeister zu werden.


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Im Ferrari mit 300 km/h Richtung Brücke…

Fury erinnert sich an den Sommer 2017, wie ihn Wilder damals indirekt zum Comeback ermunterte. „Er sagte: ,Fury ist durch. Der kommt nie zurück!‘“

„Als ich das hörte, war ich gerade mit meinem Hund draußen. Da fühlte ich mich wie ein fettes Schwein und wäre am liebsten ins Wasser gesprungen und hätte mich ertränkt. Aber dann dachte ich: Ich starte mein Comeback und knocke ihn aus.“

Beinahe hätte er schon beide Versprechen eingelöst.

Noch am selben Tag nahm den Kampf mit sich und seiner Vergangenheit auf. Nur er selbst, seine Familie und ein junger, unerfahrener Box-Trainer namens Ben Davison glaubten noch an ihn.

Davison und sein Team fanden den richtigen Zugang entwarfen für Fury ein perfekt zugeschnittenes Trainings-Programm sopwie einen kohlehydratarmen Ernährungsplan, der sein Kampfgewicht von 180 auf 116 Kilo reduzierte.

 

Das ist Tyson Fury: Gewicht, Größe, Familie

Geburtstag:12. August 1988
Geburtsort:Manchester
Nationalität:England / Irland
Familienstand:verheiratet mit Paris Fury (2 Kinder)
Kampfname:The Gypsy King
Größe:2,06 m
Gewicht:123,8 kg
Reichweite:2,16m
Stil:Linksausleger
Größte Erfolge:ehemaliger Weltmeister im Schwergewicht nach WBA, IBF, WBO und IBO.

 
Furys spezielle Trainings-Tricks

 

In nur wenigen Monaten war Fury wieder ein Profisportler und gewann auf Anhieb die ersten beiden Kämpfe seit seiner Rückkehr.

Vergessen war die schlimme Zeit, in der er mehr Tiefschläge einstecken musste als bei all seinen Kämpfen im Boxring.

Wie etwa jener Moment als er mit seinem neuen Ferrari mit 300 km/h auf eine Brücke zuraste und nur noch eines wollte: sterben.

„Mir war alles egal. Ich wollte einfach nur noch um jeden Preis sterben. Ich hatte mein Leben aufgegeben als ich auf die Brücke zuschoss. Dann sagte eine Stimme in meinem Kopf: ‚Tyson, mach’s nicht! Denk an deine Familie, an deine Kinder. Deine Tochter und die Söhne wachsen ohne Dad auf.'“

Im letzten Moment wechselte er die Spur.

 

Wilder vs Fury – Highlights aus dem ersten Duell:

Video: Die Highlights aus dem ersten Duell zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury im Dezember 2018. (Quelle: YouTube/ Giannis P)
 

Zur Ablenkung konsumierte er dafür Kokain und Unmengen an Alkohol. „Ich trank sieben Tage pro Woche“, verriet er später.

Weil er keine Kämpfe mehr bestritt, musste er auch seine hart verdienten WM-Gürtel wieder abgeben. Er hatte nichts mehr.

Keine Trophäen und auch kein Geld. „Ich habe alles mit den Händen rausgeworfen.“

Was ihm blieb waren Hohn und Spott. Wie eben von Wilder…

 

Wilder vs Fury II | Datum, Uhrzeit, Übertragung

Ort: Der WM-Kampf zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury findet im Las Vegas (USA), im MGM Grand, statt.
Zeit: Der Kampf ist für Samstag, den 22. Februar 2020, ab 20 Uhr Ortszeit angesetzt.
Übertragung: Auf der Streaming-Plattform DAZN ist das Duell Wilder vs Fury II unter Berücksichtung der Zeitverschiebung am Sonntag (23.2.) ca. ab 5:00 Uhr früh zu sehen.

 

Die besten Wetten für Wilder vs Fury II

 

Fury vs Wilder – folgt die Rache für den Spott?

Im Dezember 2018 wurde dann das schier Unmögliche aber doch Realtität – Fury bekam seinen heiß ersehnten WM-Fight gegen Wilder.

Dem wort- und schlaggewaltigen US-Amerikaner, seit 2015 WBC-Champion, kam die Rückkehr des einstigen Weltmeisters und Showmans für einen finanziell lukrativen Kampf in den USA gerade recht.

Dabei war Fury knapp auch sein zweites Versprechen einzulösen und Wilder auszuknocken – zumindest nach Punkten – und ihm damit auch den WBC-Weltmeister-Gürtel abzunehmen.

Doch die Punkterichter werteten den Kampf als Unentschieden und so blieb Wilder weiterhin Champion nach WBC-Version.

 

Wilder vs Fury 2 Quoten | Wer gewinnt den Rückkampf?

 

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Wer gewinnt das Rematch?
D. Wilder1.85
T. Fury2.05

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* Quoten Stand vom 22.2.2020, 8:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Aber jetzt hat der „Gypsy King“, wie wie sich der Brite mit Sinti- und Roma-Abstammung selbst einmal taufte, die nächste Chance um Wilder zu besiegen – und sich nebenbei auch für die Häme zu revanchieren.

Seine schwersten Kämpfe gegen Alkohol, Drogen und Depressionen hat Fury – so viel steht fest – fürs Erste gewonnen.

Jetzt muss er nur noch seinen bislang härtesten Gegner besiegen: Deontay Wilder.

Geht es nach den Meinung und den Prognosen der Wettanbieter, dann wird dies aber ein recht schweres Unterfangen.

 

Wilder vs Fury II: Prognose & Wettquoten

 

Gemäß den aktuellen Wettquoten für den Fury Wilder Rückkampf (23.2., 5:00 Uhr früh MEZ) wird der Brite nämlich als leichter Außenseiter eingestuft.

Das dürfte ihn aber nicht sonderlich stören.

„Nach allem, was ich durchgemacht habe: Psychische Probleme, Drogensucht, Alkoholsucht. Ich habe es gegen jede Wahrscheinlichkeit geschafft. Wie soll mich da jemand mit Boxhandschuhen an den Händen besiegen?

Nein, ich werde Deontay Wilder überwältigen.“


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