Um gegen die Bills zu bestehen, braucht man eine gute Offensive, die sowohl über den Lauf wie auch über den Pass zu überzeugen weiß. Doch gerade daran könnte es am Sonntag bei New England hapern.
Für die Patriots läuft derzeit nämlich nichts leicht. Die Mannschaft zeigte sich in der Vorwoche gegen die Raiders aber zumindest offensiv stärker als in den beiden Wochen zuvor.
Doch Hand aufs Herz: Die Messlatte hing, nachdem sie in den Wochen 4 und 5 insgesamt nur drei Punkte erzielt hatten, auch nur knapp über dem Fußboden.
Siebzehn Punkte stellen zweifellos eine Verbesserung dar. Wie NE jedoch zu seinem Ertrag kam, steht symptomatisch für die Schwerfälligkeit, mit der die Offensive unter Mac Jones agiert und weshalb die Raiders am Ende dennoch die Oberhand behalten konnten (17:21).
Die Patriots benötigten einen 17 Spielzüge langen Drive, der 9:30 dauerte, um ihren Touchdown im vierten Viertel zu erzielen und das Spiel auf zwei Punkte zu verkürzen.
Alle drei ihrer Scoring-Drives dauerten mindestens neun Spielzüge. Und bei dem letzten Versuch, spät in Führung zu gehen, warf Mac Jones einen seiner besten Pässe im Jahr 2023 – den DeVante Parker aber fallen ließ. Wie gesagt, es läuft einfach nicht …
Die Patriots waren unterm Strich zwar besser als in Week 4 & 5, aber immer noch nicht gut genug, um sich am Sonntag der “Bills-Mafia” lange entziehen zu können. Die Offensive Line bleibt zudem ein Durcheinander aus wechselnden Akteuren, die jederzeit zu kollabieren droht.