Dieses Spiel steht im Zeichen der „41“ – so lautet nämlich die Anzahl an Punkten, die beiden Mannschaften in der Vorwoche auf die Anzeigetafel zaubern konnten: Die Packers gegen die Vikings und die Lions gegen die Bears.
Somit scheint das Offensivspiel beider NFC North Teams im genau zum richtigen Moment zum Leben erwacht zu sein. Zugegeben, jenes von Detroit war schon seit Saisonbeginn überragend, das der Bayers hat sich hingegen erst in den letzten Wochen deutlich verbessert.
Doch tatsächlich ist es vor allem die Defense, die Green Bay derzeit auszeichnet. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um das gleiche Team, das bis vor Kurzem noch eine Bilanz von 3-6 aufwies, sich aber seither enorm gesteigert hat.
Die Packers fielen im Spiel gegen die Vikings regelrecht über deren Quarterback her. Kirk Cousins wurde nämlich zu gleich drei Interceptions und einem Fumble gezwungen. Dies stellt ein massives Plus in Hinblick auf Sonntag dar.
Denn es ist das erste Mal seit 2016, dass die Bayers in zwei aufeinanderfolgenden NFL-Spielen gleich vier Turnovers forcieren konnten. Folglich haben die Hausherren nicht nur den Heimvorteil und Aaron Rodgers auf ihrer Seite, sondern auch eine brandgefährliche Verteidigung.
Zumal die eigene Defense Kirk Cousins bei nur 8.1 % seiner Dropbacks blitzte – und daher wesentlich seltener als noch im ersten Saisonduell (37 %) -, dafür aber in 45.5 % aller Versuche „Pressure“ erzeugen konnte, und somit deutlich effektiver war, als noch beim ersten Aufeinandertreffen mit den Vikings.